Hamburg

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06.-08.01.2026
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Hamburg

(06.-08.01.2026)

Hamburg ist als Stadtstaat ein eigenes Bundesland, mit fast 2 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum. Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.

Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.
Hamburg liegt in Norddeutschland an den Mündungen der Bille und der Alster in die Unterelbe, die etwa 100 Kilometer weiter nordwestlich in die Nordsee mündet. Die Alster in der Innenstadt wurde schon seit dem Mittelalter zu einem See aufgestaut. Dieser teilt sich in die größere Außenalster und die kleinere, vom historischen Kern der Stadt umschlossene Binnenalster.
Älteste feste Behausungen in der Gegend, werden auf das 4. Jahrhundert vor Christus datiert. Zwischen dem 4. bis 6. Jahrhundert siedelten sich hier Sachsen an. Im 8. Jahrhundert wurde die Hammaburg errichtet, in der Karl der Große 810 eine erste Taufkirche errichten ließ. Seit 831 gibt es hier ein von Ludwig dem Frommen gegründetes Bistum. Ab Mitte des 9. Jahrhunderts gab es immer wieder Überfälle der Wikinger, später der slawischen Abodriten, sodaß das Bistum seinen Amtssitz nach Bremen verlagerte. Ab dem 12. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einem florierenden Handelszentrum. 1189 hatt Kaiser Friedrich I. Barbarossa der Siedlung das Hafenrecht und Zollfreiheit verliehen. Ab 1510 galt Hamburg als Reichsstadt mit 13.000 Einwohnern. 1558 wird hier die erste deutsche Börse gegründet und 1678 unter dem Namen Opern- Theatrum die erste deutsche Oper.
Zur Zeit der Reformation wird Hamburg evangelisch und die Gründung des Hambrugischen Nationaltheaters führt zu einer kulturellen Blüte im 17. und 18. Jahrhundert. 1815 tritt Hamburg als Freie und Hansestatd dem Deutschen Bund bei. Nach dem verheerenden Stadtbrand 1284, zerstört auch 1842 ein großer Brand 50% der Gebäude. Im Juli 1943 zerstören alliierte Bomber weite Teile der Stadt.
Reeperbahn: wahrscheinlich die berühmteste Straße Deutschland. Sie hat den Sptiznamen „sündigste Meile der Welt“. Hier konzentrieren sich Bars, Nachtclubs, Diskotheken und das Rotlichtmilieu. Die Straße im Stadtteil St. Pauli ist 930 m lang. Mülleimer auf der Reeperbahn.
Blick auf das 150 Jahre alte St.Pauli-Theater mit der berühmten Davidwache daneben. Der Altbau wurde von Fritz Schumacher (1869-1947) geplant und 1914 fertiggestellt. Die dekorativen Keramiken an der Fassade stammen vom Bildhauer Richard Kuöhl (1880-1961).
Details der Fassade.
Auf der anderen Straßenseite, Davidstraße 24, ein historisches Haus mit Reliefs im Jugendstil an der Fassade und schmiedeeisernen Gittern am Balkon.
Pils-Börse Friedrichstraße 2
Eiszapfen an den Dächern.
Hootsy Tootsy Davidstraße 5 mit Wandmalereien mit Totenköpfen an der Fassade.
Blick in das Schaufenster mit Totenköpfen und Gerippen.
Promenade „Bei der Erholung: Hoch über dem Hafen, direkt an der Geestkante gelegen, wurde die Promenade 2004 eingeweiht. Blick auf die Sankt-Pauli-Landungsbrücken. Im Hintergrund die Elbphilharmonie.
Navigationsschule bzw. Seewetteramt:
Informationstafel zur ehemaligen Navigationsschule.
Die Navigationsschule war eine Lehreinrichtung für angehende Kapitäne und existierte mit Unterbrechungen von 1749 bis 1979. Heute wird das Gebäude vom Deutschen Wetterdienst genutzt. Das Gebäude aus Backsteinen wurde 1903-1905 nach Plänen von Albert Erbe (1868-1922) im Stil der niederländischen Neurenaissance erbaut. Die Fassade ist verziert mit Kartuschen mit Namen von bedeutenden Geographen, Entdecker und Kartographen.
Detail des Portals.
Alter Bierbraukessel aus Messing von 1936, 2002 als Brunnen umgebaut.

Sankt-Pauli-Landungsbrücken am Nordrand des Hamburger Hafens gelegen. Am westlichen Ende des mehrstöckigen, landseitigen Gebäudekomplexes befindet sich in einem separaten Kuppelbau der nördliche Eingang zum Alten Elbtunnel. Erbaut 1907-1909.
In der Mitte, zwischen den Brücken 4 und 5 befindet sich das einzige historische Auswandererbüro. In seinem Archiv sind alle Emigranten aus der Zeit von 1850-1934 erfasst.
Ganz links, am östlichen Abschluss des Gebäudekomplexes der Pegelturm, der gleichzeitig ein Uhren- und ein Glockenturm ist. Auf der Elbseite hat er einen Wasserstandsanzeiger. Im Hintergrund die Elbphilharmonie und rechts auf der anderen Seite der Elbe das gelbe Musical-Theater.
Ganz am östlichen Ende der Anlage liegt dauerhaft das
Segelschiff Rickmer Rickmers mit drei Masten. Im Hintergrund wieder die Elbphilharmonie.
In einem Durchgang der Sankt-Pauli-Landungsbrücken zwei Informationstafeln, die an die Emigranten und die Flüchtlinge auf dem Haganah-Schiff erinnern.
Brauhaus Blockbräu in den Sankt-Pauli-Landungsbrücken.
Streetart bzw. Graffito an einem Rolladen mit der Darstellung eines Kapitäns.
Blick auf das
Segelschiff mit drei Masten.
Sonnenuntergang über dem Hafen mit seinen Kränen am Blohm und Voss Dock.
Hauptkirche Sankt Petri: Unweit des Rathausmarkes liegt die älteste der 5 Hauptkirchen. Im Wesentlichen stammt das Gebäude aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und ist im neugotischen Stil aus rotem Backstein erbaut. Der Kirchturm ist 132 m hoch. Man nimmt an, daß hier bereits im 11. Jahrhundert eine Kirche aus Holz existiert hat. 1195 wurde sie als Marktkirche urkundlich erwähnt. Die gotische Kirche aus Backsteinen wurde beim Stadtbrand 1842 fast vollständig zerstört. Erhalten blieb die nördliche Außenmauer und die beiden unteren Turmgeschosse. Viele Kunstwerke konnten gerettet werden.
Blick auf die Westfassade mit den drei neugotischen Portalen und dem zentralen Turm.
Blick auf den Turm und einen Teil des Kirchenschiffs von Norden.
Detail eines neugotischen Portals.
Blick von der
Mönckebergstraße Richtung Rathausmarkt mit weihnachtlicher Dekoration.
Versmannhaus Mönckebergstraße 29. Das Gebäude wurde 1910-1912 nach Plänen von Johann Gottlieb Rambatz (1859-1920) und Wilhelm Jollasse (1856-1921) als Kontorhaus mit Läden, Café und Restaurant erbaut. Benannt ist es nach dem ehemaligen Bürgermeister Johannes Versmann (1820–1899). Die Fassade aus Sandstein war ursprünglich mit Giebeln und Gauben im Stil der Neurenaissance bekrönt. Nach den Schäden aus dem zweiten Weltkrieg wurden die oberen Stockwerke wieder instand gesetzt, ohne auf die ursprüngliche Gestaltung Rücksicht zu nehmen.
Informationstafel.
Blick in den mit flachem Rundbogen gewölbten Durchgang.
Statuen von Fleischern, umgeben von Schlachtvieh, flankieren den Durchgang.
Blick vom Innenhof zurück auf die Mönckebergstraße.
Rathausmarkt und Rathaus:
Der Rathausmarkt war nie ein regulärer Marktplatz. Der Platz ist 120 x 90 m groß und ein Verkehrsknotenpunkt. Die südwestliche Seite wird fast ganz von der Fassade des Rathauses eingenommen.
Rechts und links vor dem Rathaus stehen zwei ehemalige Fahnenmasten, die mit
vergoldeten Segelschiffen bekrönt sind und an die ruhmreiche Vergangenheit der Seefahrermetropole erinnern sollen.
Denkmal für Heinrich Heine aus Bronze von Waldemar Otto (1929-2020) von 1982. Das 5,5 m hohe Denkmal wurde als Ersatz für das 1933 von den Nazis zerstörte Denkmal des Dichters im Hamburger Stadtpark.errichtet. Ein Relief auf dem Sockel zeigt die Bücherverbrennung. Die Statue ist eine freie Neuschöpfung der Bronzestatue, die der Bildhauer Hugo Lederer damals für den Hamburger Stadtpark geschaffen hatte.
Rathaus: Das Gebäude im Stil der Neurenaissance entstand 1886-1897 unter der Leitung des Architekten Martin Haller (1835-1925) und ist 112 m lang und 78 m breit. Der Turm hat eine Höhe von 112 Metern. Wegen des morastigen Bodens ruht es auf 4000 Eichenpfählen. Insgesamt hat das Gebäude 647 Räume.
Zwischen den Fensternischen stehen 20 Statuen aus Bronze mit jeweils 600 kg Gewicht. Sie zeigen 20 Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches – von Karl dem Großen bis Franz II.

Am Turm in der Mitte, über den Monarchen, die Personifikationen der bürgerlichen Tugenden. Von links nach rechts Tapferkeit, Frömmigkeit, Eintracht und Klugheit. Darüber das Hamburger Wappen, gehalten von Löwen. Über dem Haupteingang ein Mosaik mit der Darstellung der Hammonia, der hamburgischen Landesallegorie.
Unter der Turmuhr ein Balkon mit der Statue eines Phönix zur Erinnerung an den Brand von 1842.
Der Eingang ist mit schmiedeeisernen Gittern und einem geschmiedeten, farbigen Stadtwappen verziert.
Informationstafeln zur Geschichte des Rathauses, Fotos von Innenräumen und verschiedenen Festlichkeiten im Rathaus.
Inneres:
Direkt hinter dem Eingang die achteckige Turmhalle aus Sandstein, gedeckt mit flachem Sterngewölbe und Nischen mit Rundbogen. An den Rippen des Gewölbes Brustbilder von Handwerkern, geschaffen von Carl Börner (1828-1905).
Schmiedeeiserne Wandlampe.
Blick in die zentrale Eingangshalle, deren Sterngewölbe auf 16 massiven Säulen aus Sandstein ruhen.
An der Wand ein kleiner Brunnen mit Trinkwasser.
An den Säulen schmiedeeiserne Lampen. Auf beiden Seiten der Eingangshalle Treppenaufgänge. An der Ostseite die doppeläufige Treppe für die Bürgerschaft, darunter der Zugang zu einem Weinkeller.
Blick in das Sterngewölbe.
Im Westen der Zugang zum Senat. Die Treppe wird flanliert von zwei Löwen, die Wappen halten.
Blick vom Zugang zum Senat durch die Halle Richtung Osten zur Treppe für die Bürgerschaft.
Details des kunstvoll gestalteten Zugangs zum Senat mit Reliefs von Carl Börner als Rundbogen um ein schmiedeeisernes Tor.
Weitere Details der Eingangshalle.
Blick in den Innenhof mit dem Hygieia-Brunnen. Er wurde 1896 erbaut, gestaltet vom Bildhauer Joseph von Kramer (1841–1908). Der Brunnen wurde als Erinnerung an die Choleraepidemie von 1892 errichtet, bei der über 8000 Hamburger starben.
Uhr auf einem Relief mit Eule und Hahn. Darüber eine Glocke, die angeschlagen wird vom Tod und einem Kind, gehalten von einer Frau.
Farbige Fenster mit Darstellungen von römischen Göttern und Sternzeichen.
Blick über die zugefrorene
Binnenalster mit der Hauptkirche Sankt Petri.
Streetart an einer Hauswand.
Niemitzhaus Georgsplatz 16. Erbaut 1846-1848. Es gilt als typrisches Beispiel für die sogenannte Hamburger Nachbrandarchitektur. Die Skulptur des heiligen Georg ganz oben stammt von dem Bildhauer Engelbert Peiffer (1830-1896).
Hamburger Kunsthalle:
Die Hamburger Kunsthalle in der Nähe des Hauptbahnhofs, ist mit mehr als 13.000 qm Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche eine der wichtigsten Kunstsammlungen Deutschlands. Der Altbau wurde nach Entwürfen von Georg Theodor Schirrmacher (1833-1864) und Hermann von der Hude (1830-1908) von 1863-1868 errichtet. Der Entwurf entstand in Anlehnung an die Berliner Schinkel-Schule. Das aus Backsteinen erbaute Gebäude zeigt den Stil der italienischen Neurenaissance. Aus Terrakotta sind insgesamt 36 Medaillons an den Kanten des Gebäudes zu sehen. Zusätzlich stehen lebensgroße Statuen aus Sandstein, die beispielhaft Künstler aus Malerei, Plastik, Architektur und Kupferstich darstellen.
Blick auf die südwestliche
Fassade. Oben Statuen mit der Darstellung von Adam Kraft und Paul Delaroche.
Darunter Medaillons mit Bildnissen von Schongauer und Wohlgemuth.
Medaillons mit Bildnissen von Ruisdael und Edelinc.

Der nächste Vorsprung an der Fassade hat oben eine Statue mit der Darstellung von Gottfried Semper. Darunter Medaillons mit Bildnissen von Ferstel und Hakart.
Kurz vor der Hauptfassade Medaillons mit Bildnissen von Fischer von Erlach und Knobelsdorff.
Hauptfassade Richtung Nordwesten, der Galerie der Gegenwart zugewandt.
Oben eine Statue mit der Darstellung von Albrecht Dürer. Darunter Medaillons mit Bildnissen von Karstens und Denner.
Große Statue mit der Darstellung Rafaels.
Große Statue mit der Darstellung Michelangelos.
Am Ende der Hauptfassade erneut Medaillons mit Bildnissen von Rietschel und Schadow.
Inneres:
Wie bei fast allen Museumsbauten im 19. Jahrhundert wurden im Altbau der Kunsthalle Glasdächer eingebaut. Durch die Glasdächer fiel das Tageslicht auf die darunter liegenden Lichtdecken aus milchigem Glas und erzeugte so ideale Lichtverhältnisse. Blick in das
Treppenhaus aus der Gründerzeit. Die breite Treppe aus Marmor wird flankiert von Marmorsäulen mit goldfarbenen Kapitellen.
Detail der Halterung des Treppengeländers in der Form einer Karyatide.
Blick auf die zugefrorene
Binnenalster. Hinten die Schiffsanlegestellen am Jungfernstieg. Links der Turm des Rathauses, rechts der Turm der Hauptkirche Sankt Michaelis.
Möwen und Enten auf dem Eis.
Blick auf die
Lombardsbrücke, hinter der die Außenalster liegt. Im Hintergrund der 130 m hohe Heinrich-Hertz-Turm und Hochhäuser.
Alsterhaus am Jungfernstieg 16-20. Es wurde 1912 als „Warenhaus Hermann Tietz“ mit 24.000 qm Fläche eröffnet. Nach der Nutzung durch Karstadt, der KaDeWe Group GmbH und anderen Investoren, befindet sich das Haus inzwischen in seiner dritten Insolvenz. Die Baupläne stammen vom Architektenbüro Cremer & Wolffenstein.
Details der Fassade.
Blick auf die
Elbphilharmonie, die Kehrwiederspitze mit dem Gebäude aus Backsteinen der Polizei und das Columbus Haus.
Fassade der Elbphilharmonie.
Blick über den kleinen Hafen mit privaten Booten. Im Hintergrund die beiden Musical-Theater.
Blick über die
Niederbaumbrücke. Dahinter liegt der Binnenhafen. Links der Turm der zerstörten gotischen Kirche Sankt Nikolai, die heute das Mahnmals Sankt Nikolai ist.
Blick auf den Backsteinbau der Polizei auf der Kehrwiederspitze.
Blick in den Kehrwiederfleet, der Kanal in der Speicherstadt am Tag und in der Nacht.

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