Ausführlicher Reisebericht mit Text und allen Bildern.
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Bulgarien 28.09.-05.10.2025
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Flug von Berlin nach Sofia
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Bulgarien:
Das Land mit ca. 6,5 Millionen Einwohnern im östlichen Teil der Balkanhalbinsel, grenzt im Norden an Rumändien, im Westen an Serbien und Nordmazedonien, im Süden an Griechenland und die Türkei und im Osten an das Schwarze Meer. Sofia ist die Hauptstadt mit ca. 1,2 Millionen Einwohnern.
Auf dem Gebiet des heutigen Bulgariens liegen die bislang frühesten Belege für die Anwesenheit des Menschen in Europa, die bis in die Zeit 6.500 vor Christus zurückreichen. Im 6. bis 3. Jahrhundert v. Chr. geriet die Region ins Spannungsfeld der Thraker, Perser, Kelten und Griechen. Stabilität kam, als es dem Römischen Reich im Jahr 45 n. Chr. gelang, die Region zu erobern. Mit dem Ende und der Teilung des Römischen Reiches begannen in der Region erneut Invasionen unterschiedlicher Gruppen. Im 4. Jahrhundert wanderten die Goten ein und erschufen hier die einzige Schriftquelle ihrer Sprache. Um das 6. Jahrhundert wurden die Gebiete von den frühen Slawen besiedelt. Die Ur-Bulgaren, angeführt von den Brüdern Asparuch und Kuwer, verließen das Gebiet des alten Groß-Bulgariens und siedelten sich im späten 7. Jahrhundert dauerhaft auf der Balkanhalbinsel an. Sie gründeten zwei Reiche mit dem Namen Bulgarien, eines zwischen Donau und Balkangebirge und eines im Gebiet um das heutige Bitola im Westen der Halbinsel.
Dieses erste Bulgarische Reich beherrschte den größten Teil der südlichen Balkanhalbinsel und beeinflusste die slawischen Kulturen maßgeblich durch die Entwicklung der kyrillischen Schrift am Hofe der bulgarischen Zaren und die Gründung des Bulgarischen Patriarchats. Das Reich existierte bis Anfang des 11. Jahrhunderts, als der byzantinische Kaiser Basilius II. es eroberte und unterwarf.
Nach zahlreichen Kriegen und Feudalkämpfen löste sich das Reich 1396 auf und die Region geriet fast fünf Jahrhunderte lang unter osmanische Herrschaft.
Das heutige Bulgarien entstand 1878 im Zuge des russisch-osmanischen Krieges (1877–1878) und des Zerfalls des Osmanischen Reiches zunächst als autonomes Fürstentum und nach der Ausrufung der Unabhängigkeit (1908) als Zarentum Bulgarien. Im Zweiten Weltkrieg wurde Bulgarien 1944 von der Sowjetunion besetzt, die Monarchie abgeschafft und eine realsozialistische Volksrepublik ausgerufen, die mit dem Zerfall des Realsozialismus 1991 aufgelöst wurde. -
Sofia: Die Hauptstadt liegt in einer Ebene im Westen des Landes. Zur Zeit der Befreiung von den Osmanen 1878 zählte Sofia gerade mal 20.000 Einwohner. Ein Jahr später wurde es wegen seiner strategischen Lage zur Hauptstadt gewählt. Es setzte sich damit gegen die Kandidaten Plovdiv und Veliko Tarnovo durch. Diese Entscheidung veränderte die kleine orientalische Stadt grundlegend. Die Bevölkerung wuchs in kurzer Zeit auf das Zehnfache. Im 20. Jahrhundert wurde die Stadt von König Ferdinand I. und seinem Sohn Boris III. nach europäischem Vorbild ausgebaut, mit Gebäuden im Stil der Sezession und des Neoklassizismus.
Bugarien war 1941 Bestandteil des Dreimächtepakts und damit Verbündeter von Hitler-Deutschland, was zur Bombardieung durch die USA und Großbritanniens führte und das Stadtzentrum stark zerstörte. Den Rest zerstörten die Kommunisten, sodaß statt der ehemaligen Altstadtgassen riesige Parteigebäude im Stil des sozialistischen Klassizismus entstanden.
Historische Häuser an der Löwenbrücke.
Diese sehr bekannte Brücke liegt an der wichtigen Nord-Süd-Achse der Stadt, am Boulevard Knjaginja Maria Luisa. Die Brücke wurde von 1889- 1891 von der Firma Gebrüder Proschek erbaut, nach einem Entwurf ihrer Cousins Václav Prošek und Josef Prošek. Die Steinbrücke hat zwei Bögen, ist 26 m lang und 18,1 m breit. Sie ist mit vier Löwen aus Bronze verziert, die auf Podesten stehen. Die Löwen stammen von der Wiener Firma Rudolph Philipp Waagner (nunmehr Waagner-Biro). An der Brücke mit einem Geländer aus Granit, sind Straßenlaternen in From von Armleuchtern angebracht. Darunter fließt in schmalen Kanälden der Fluss Wladajska.
Stark beschädigtes historisches Haus am Boulevard Knjaginja Maria Luisa. .
Am südlichen Ende der Straße die Banja-Baschi-Moschee. Sie ist die größte und einzig aktive Moschee in Sofia. Sie wurde 1566-1567 erbaut und ist damit eine der ältesten Moscheen in Europa. Davor sieht man einige archäologische Reste des alten Serdica, dem heutigen Sofia.Daneben das große Field Scope International Bulgaria, ein Unternehmen, was Rekrutierungsdienstleistungen im Außendienst für die Bereiche Gesundheitswesen und Konsumgüter anbietet.
An der Kreuzung mit dem Todor Alexandrov Boulevard vorne die kleine, mittelalterliche, orthodoxe Kirche St. Petka Samardjiyska. Im Hintergrund die Fassade des Gebäudes der Nationalversammlung Bulgariens. Erbaut zwischen 1884-1886, nach einem Entwurf von Konstantin Jovanovič (1849-1923) im Stil der Neurenaissance. Rechts die Fassade des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft.
Der gleiche Gebäudekomplex hat vorne am Sveta-Nedelya-Platz das Hotel Sofia Balkan Palace.
Kathedrale Sweta Nedelja hinter Bäumen direkt vor dem Hotel.
Im gleichen Gebäudekomplex wie das Hotel die Fassade des Ministerrates mit dem Verfassungsgericht der Republik Bulgarien.
Daneben historisches Haus mit einer Uhr oben an der Fassade. In ihm befindet sich die Stadtbibliothek und die Exekutivbehörde „Allgemeine Arbeitsinspektion“.
Brunnen am Atanas-Burov-Platz, direkt neben dem Gebäude der Nationalversammlung. Dahinter das Archäologische Nationalmuseum. im Gebäude der Großen Moschee aus dem späten 15. Jahrhundert. Es wurde 1905 für das Publikum eröffnet.
Gebäude der Bulgarischen Nationalbank. Das Gebäude der Bulgarischen Zentralbank befindet sich am Ploshtad Knyaz Aleksadar I. bzw. Fürst-Alexander-Battenberg-Platz und wurde in den Jahren 1934–1939 während der Regierung des Zaren Boris III. errichtet. An der Ecke die Statue des heiligen Nikolaus von Lyubomir Dalchev (1902-2002).
Schräg gegenüber das 1892 gegründete Nationale Ethnographische Museum und der Hauptteil der Nationalgalerie. Es befindet sich seit 1954 im ehemaligen Königspalast bzw. Zarenpalast aus dem späten 19. Jahrhundert. Das Gebäude wurde ursprünglich nach der Ernennung Bulgariens zu einem halbautonomen Fürstentum des Osmanischen Reiches 1878, als Residenz des ersten bulgarischen Knjas, Alexander I. Battenberg, erbaut. Stilistisch verbindet er Elemente des österreichischen Neubarock mit dem französischen Rokoko.
Hinter und neben dem Palast ein Garten bzw. Park mit zum Teil uralten Bäumen.
Am Tsar Osvoboditel Boulevard liegt die kleine russisch-orthodoxe Kirche „Sveti Nikolay Mirlikiiski“. Erbaut 1907-1914, steht sie an der Stelle, an der früher die Saray-Moschee stand. Sie wurde als offizielle Kirche der Russischen Botschaft, die sich nebenan befand, und der russischen Bevölkerung in Sofia errichtet. Benannt wurde sie nach Nikolaus von Myra, dem Schutzheiligen von Nikolaus II., der zu dieser Zeit Zar von Russland war. Architekt war Michail Preobraschenski (1854-1930), der sich in seinem Entwurf von russischen Kirchen des 17. Jahrhunderts inspirieren ließ. Die Bauleitung übernahm der Architekt Alexander Smirnow, der auch die Alexander-Newski-Kathedrale erbaute. Die Gestaltung der Außenseite mit zahlreichen farbigen Elementen, stammt von G. Kislichev. Die 5 Kuppeln sind mit Blattgold bedeckt. Der Tsar Osvoboditel Boulevard durchzieht als zentrale Achse das ganze Regierungsviertel und ist seit der Zeit der Romer eine wichtige Straße. Die auffälligen gelben Pflastersteine waren ein Geschenk zur Krönung von König Ferdinand I. von Bulgarien (1861-1948).
Der Zentrale Militärklub, 1895 durch den Architekten Václav Kolář (1841-1900) im Stil der Neorenaissance entworfen und 1900 durch Nikola Lazarow (1870-1942) fertig gestellt. Heute ist es ein multifunktionales Veranstaltungszentrum.
In der gleichen Straße die italienische Botschaft und die österreichische Botschaft.
Gelbes Gebäude der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften, die 1869 gegründet wurde. Architekt des 1892 fertiggestellten Gebäudes war Hermann Mayer. Es steht direkt neben dem heutigen bulgarischen Parlament.
Gebäude des Bulgarischen Parlaments bzw. der Nationalversammlung.
Entwurf vom Architekten Konstantin Jovanovič (1849-1923). Erbaut 1884-1886 im Stil der Neurenaissance.
Detail des Reliefs aus Metall mit dem bulgarischen Wappen am Giebel.
Denkmal für den Zarenbefreier. Das Reiterstandbild wurde zu Ehren des russischen Zaren Alexander II. errichtet , der die russischen Leibeigenen befreite und den Russisch-Türkischen Krieg von 1877–78 gewann. Es wurde Ende des 19. Jahrhunderts im neuklassizistischen Stil vom italienischen Bildhauer Arnoldo Zocchi (1862-1940) geschaffen und 1903 eingeweiht. Es besteht aus schwarzem, polierten Granit und einem Gesims im Stil der Neurenaissance. Unter dem Reiter ein Relief aus Bronze, welches russische und bulgarische Soldaten unter der Führung der Siegesgöttin Nike darstellt. Außerdem sind hier zahlreiche weitere Persönlichkeiten der Zeit porträtiert.
Universität Sofia „St. Kliment Ohridski“, die 1888 gegründete und damit älteste Universität Bulgariens. Die Fassade des Hauptgebäudes liegt an der Kreuzung Tsar Osvoboditel Boulevard und dem Vasil Levski Boulevard. Das Gebäude wurde zwischen 1924 und 1934 mit finanzieller Unterstützung der Brüder Jewlogi Georgijev (1819-1897) und Christo Georgijev (1824-1872) errichtet. Ihre sitzenden Statuen befinden sich an der Fassade.
Rechts der jüngere Bruder Christo Georgijev, links Jewlogi Georgijev.
Eine der seitlichen Fassaden am Gebäude der UniversitätEbenfalls am Tsar Osvoboditel Boulevard liegt der Knyazheska-Garten, auch als Prinzengarten bekannt. 1954 ließ das kommunistische Regime im Garten zu Propagandazwecken ein Denkmal der Sowjetarmee errichten, sodaß eine gewisse Zeit auch vom Sowjetarmee-Park gesprochen wurde. Inzwischen wurde das Denkmal demontiert und die Statuen in ein Museum überführt.
Adlerbrücke: erbaut 1889-1891 am Stadtrand. Heute steht sie im Zentrum von Sofia und ist neben der Löwenbrücke die bekannteste Brücke in Sofia. Sie führt über den kleinen, inzwischen von Betonwänden flankierte Fluss Perlowska reka, der zur Zeit der Erbauung die östliche Stadtgrenze markierte. Die Spannweite beträgt 15,8 m und hat auf beiden Seiten ein 10 m langes gusseisernes Geländer. Auf 7 m hohen Steinsäulen stehen insgesamt vier Adler aus Bronze.
Richtung Südosten liegt der Park Borisowa gradina mit das 1953 eröffnete Wassil-Lewski-Nationalstadion, das größte Stadion des Landes, für 43.632 Besucher. Es war für die Eröffnungs- und Abschlusszeremonie der Olympischen Winterspiele 2014 vorgesehen, Bulgarien scheiterte allerdings mit seiner Bewerbung.
Der Parkplatz vor dem Stadion ist umgeben von Statuen von Sportlern.
Historisches Haus
Denkmal für gefallene, bulgarische Piloten im zweiten Weltkrieg. Es steht im St.-Kliment-Ohridski-Garten. Die Statue eines Piloten mit Propeller, wurde von Georgi Kotsev geschaffen und 1941 eingeweiht.Alexander-Newski-Kathedrale: Der Sakralbau wurde 1882-1912 im neubyzantinischen Stil errichtet. Architekt war Alexander Nikanorowitsch Pomeranzew (1849-1918) im Auftrag von Fürst Alexander I. von Bulgarien. Die Bulgarisch-Orthodoxe Kirche ist die größte orthodoxe Kathedrale auf dem Balkan. Sie sollte an die Soldaten erinnern, die bei der Befreiung Bulgariens von der osmanischen Herrschaft im Krieg von 1877-1878 starben. Die wird deshalb auch Gedächtniskirche genannt. Benannt ist sie nach Alexander Newski, Inspirator und Schutzherr der russischen Truppen während des russisch-türkischen Krieges. Von 1916-1920 hieß die Kirche Sankt-Kyrill-und-Methodius-Kathedrale. Blick auf die Kathedrale von Süden. Im Westen ein überkupptelter Glockenturm und eine große vergoldete Kuppel über der Vierung. Die Kathedrale ist 72 m lang und 55 m breit. Südseite der Kirche mit Rundbogen im allen drei Geschossen. Da die Kirche 5 Kirchenschiffe hat, befinden sich neben dem Hauptschiff jeweils 2 Seitenschiffe. Südwestliches Portal mit einem Mosaik mit der Darstellung eines Heiligen. Alle Türen sind aus Holz und sind reich mit Schnitzereien versehen. Potal zum südlichen Querschiff, ebenfalls mit einem Mosaik und der Darstellung von zwei Heiligen. Blick auf die Apsis im Osten. Nordseite der Kathedrale, hier das Portal zum nördlichen Querschiff. Westseite der Kathedrale mit dem Glockenturm, in dem sich 12 Glocken befinden, mit einem Gesamtgewicht von 25 Tonnen. Ganz oben unterhalb der Rundbogen ein Mosaik mit der Darstellung des heiligen Alexander Newski vom bulgarischen Künstler Anton Mitov (1862-1930). Westseite der Kathedrale, mit einem Portal an der nordöstlichen Ecke. Das Mosaik über dem Portal zeigt die heilige Petka von Tarnowo bzw. heilige Paraskeva. Südwestliche Ecke mit dem Glockenturm. Portal an der südwestlichen Ecke. Haupteingang mit 3 Rundbögen und schmiedeeisernen Gittern vor einem Narthex. Blick in den Narthex mit Mosaiken in den kleinen Kuppeln mit der Darstellung von Seraphim. Über den drei Portalen Mosaike mit der Darstellung von Heiligen, in der Mitte Jesus. Inneres: Die Kathedrale hat fünf Kirchenschiffe auf einer Fläche von 3.170 qm. Sie ist mit Gold, Mosaiken, Marmor und Schnitzwerk geschmückt. Die Fenster sind mit Glasmalereien, Wände und Kuppeln mit Fresken versehen. Blick auf die Ikonostase, die zentrale Altarwand Osten. Die zentrale Kuppel mit 18 m Durchmesser vor der Ikonostase, ist umgeben von 3 Halbkuppeln im Osten, Norden und Süden. Bei der Innendekoration war der Architekt Pomeranzew bemüht, die Prinzipien der altchristlichen Kunst einzuhalten. Wandmalereien bedecken alle Wände und Gewölbe. Sie zeigen die Heilige Dreifaltigkeit, Szenen aus dem Alten und Neuen Testament, Propheten und bulgarische und russische Heilige. Links an der Säule zum nördlichen Seitenschiff steht die Kanzel. Links daneben, umgeben von e inem Relief aus Alabaster die Darstellung des heiligen Vladimir, Apostolischer König der Russen. Rechts neben der Kanzel eine Ikone der Mutter Gottes. Rechts vor der Ikonostase der königliche Thron und der Thron des Patriarchen. Im Zentrum der Ikonostase eine Darstellung der Maria mit dem Jesuskind und des segnenden Jesus. Beide stammen von Viktor Michajlovič Vasnecov (1848-1926). Links davon der heilige Alexander Newski, von Vassil Savinski. Rechts neben dem Jesus eine Darstellung von Johannes dem Täufer. Der 13,5 qm große königliche Thron wird flankiert von liegenden Löwen, zwischen denen Stufen zum Thron hinauf führen. Über dem Thron ein kuppelartiger Überbau aus Alabaster, der auf vier Säulen aus Marmor ruht. Links daneben der Thron des Patriarchen, auch Erzengelthron genannt. Auch er steht auf grünem Marmor und wird von einem pyramidenförmigen Baldachin aus Alabaster gekrönt. Blick an die Malereien an der Decke des Hauptschiffs und der Kuppel. Die Malereien in der Kuppel stammen von P. E. Mjasoedow und stellen dar, wie sich der Gott „Sabaoth niederlässt. Der Abstand seiner Hände beträgt 10 m. Blick in das südliche Seitenschiff mit dem Altar, der dem heiligen Boris I. gewidmet ist. Blick in das nördliche Seitenschiff mit dem Altar, der den Heiligen Kyrill und Methodius gewidmet ist. Die Heiligen sind links und rechts neben Maria und Jesus dargestellt. Ikone. Blick auf Vitrinen mit Devotionalien und Andenken, in einem Seitenschiff. Blick durch den Kirchenraum und die Vierung Richtung Südwesten. Der größte Kronleuchter im byzantinischen Stil hängt in der Vierung. Die Kupferlegierung ist vergoldet. Er besteht aus drei Reifen mit Platz für 136 elektrische Kerzen. Er wiegt ca. 2000 kg. Im Westen, beim Eingang eine Empore mit drei Rundbögen, getragen von Marmorsäulen. In der Mitte ein Mosaik in einer kleinen Kuppel mit einem Kronleuchter. Synodalpalast des Heiligen Synod der Bulgarisch-orthodoxen Kirche. Er steht südwestliche der Kathedrale. Das zweigeschossige Gebäude wurde Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet. Erbaut im Jugensstil mit byzantinischen Einflüssen und im Stil des bulgarischen Nationalromantismus. Sveta-Sophie-Kirche bzw. Sophienkirche im Nordwesten der Kathedrale. Die Kirche aus rotem Backstein hat wahrscheinlich im Mittelalter der Hauptstadt ihren Namen verliehen. Sie entstand im 6. Jahrhundert und wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Sie steht an der Stelle der Nekropole der antiken Stadt Serdica mit zahlreichen Gräbern. Vor der Außenwand des Querschiffs ein Denkmal für den unbekannten Soldaten. Vor dem Denkmal ein liegender Löwe, der das Staatssymbol Bulgariens ist. Gebäude der Nationalgalerie für ausländische Kunst im Osten der Kathedrale. Feuerwehrfahrzeug. Nordöstlich der Kathedrale befindet sich ein Kreisverkehr mit dem Vasil-Levski-Denkmal. Der Revolutionär lebte1837-1873 und wurde hier in der Nähe hingerichtet. In Hintergrund die Rückseite der Nationalgalerie für ausländisch Kunst. Blick auf den schmalen Kanal des Flusses Wladajska.. Am Straßenrand Baracken mit Tischlereien, Läden für Möbel, Autowerkstatt, eine Art Slum hinter einem Zaun aus Wellblech. Hochhäuser aus Beton, sozialistischer Wohnungsbau.
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Fahrt zum Rila-Kloster 120 km südöstlich von Sofia. Blick über Landschaft mit Autobahn und einem kleinen See. Kraftwerk Herde Ziegen am Straßenrand. Reste einer Brücke. Große moderne Statue eines Heiligen oberhalb der Straße. Rila: eine kleine Stadt in einem Tal des Rila-Gebirges im Südwesten von Bulgarien. Es ist das höchste Gebirge auf der Balkanhalbinsel. Der höchste Berg ist 2.925 m hoch. Straße mit Häusern, auf denen sich Nester von Störchen befinden. Lastkraftwagen mit Baumstämmen. Friedhof Weinrebe mit blauen Trauben. Blick in eine kleine Straße mit niedrigen Häusern. Baufällige historische Fassade mit einem Balkon mit schmiedeeisernem Gitter. Ruine einer Fabrik. Häuser und die Berge des Rila-Gebirges im Hintergrund. Umspannwerk Felsen am Straßenrand. Kleine bemalte Kutsche. Rila-Kloster: es ist das größte und bedeutendste Kloster in Bulgarien und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Es liegt in 1.147 m Höhe im westlichen Teil des Rila-Gebirges. Als Klostergründer gilt der Einsiedler Ivan Rilski (876-946). Die Gründung des ersten Klosters erfolgte im ersten Drittel des 10. Jahrhunderts. Das Klostergebäude mit 4 Etagen, wirkt von außen wie eine Burg. Die Gebäude mit kunstvollen Arkadengängen und Balkonen, umgeben einen Hof, geformt wie ein unregelmäßiges Viereck. In der Mitte die Klosterkirche und der Chreljo-Turm. Bei der ersten Eroberung Bulgariens von den osmanischen Türken 1393-1396, wurde das Kloster nicht zerstört. Belegt ist nur, dass mit der Eroberung Bulgariens durch die Osmanen dann im 14. und 15. Jahrhundert, das Kloster an Einfluss verlor und es im zweiten und im dritten Viertel des 15. Jahrhunderts geplündert und großteils zerstört wurde. Dabei blieben nur die Kirche und der Chreljo-Turm erhalten. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurde das Kloster wieder aufgebaut. Ende des 18. Jahrhunderts erhielt die Klosterkirche ein neues Aussehen und im Winter 1832/33 zerstörte ein Brand die Klosteranlage bis auf den Chreljo-Turm und eine kleine Kapelle. Noch vor den Wiederaufbau 1834 entschieden sich die Mönche die Kapelle ganz abzutragen und sie durch eine größere zu ersetzen. Unter der Leitung von Igumen (Abt) Jossif wurde der Klosterkomplex schließlich in seiner heutigen Form aufgebaut. Die Kirche Mariä Geburt und die Wohngebäude wurden zwischen 1834-1860 erbaut. Vorbild für die dreischiffige Kirche mit 5 Kuppeln, war das Kloster Hilandar auf dem heiligen Berg Athos. An der Erneuerung des Klosters beteiligten sich damals die berühmtesten Künstler des Landes. Die Bauarbeiten an der Kirche wurden von Pavel aus Krimin und die Bauarbeiten an den Wohngebäuden von Alexi aus Rila und Milenko aus Radomir geleitet. Informationstafel Blick auf die wie Festungsmauern gestaltenen Außenwände der Klosteranlage. Blick auf den im Süden liegenden Flügel des Klosters mit dem Dupina-Tor bzw. Dupnitza-Pforte. Details des Tores und seiner Wandmalereien, mit Darstellungen von Engeln, einer Maria mit dem Jesuskind und floralen Motiven. Der Name kommt von der Siedlung, die sich in dieser Richtung befindet. Blick in das bemalte kleine Tonnengewölbe im mit Rundbogen gestaltenen Vorbau auf Säulen. Deckenmalereien mit floralen Motiven und Vögeln. In den Rundbögen Malereien mit Darstellungen von Heiligen. Blick durch das Tor und Arkadengänge in den Innenhof mit dem Chreljo-Turm links hinter der Kirche, von 1334. Blick auf die Westfassade der Klosterkirche. An drei Seiten, vor dem Querschiff, hat die Kirche einen Narthex, einen offenen Arkadengang, dessen umfangreiche malerische Gestaltung aus dem 19. Jahrhundert stammt. Es handelt sich um eine Symbiose verschiedener ikonographischer Motive. Narthex auf der Westseite, Blick nach links mit seinen bemalten kleinen Kuppeln. Die Bemalung stammt von Vertretern der Samokov-Schule und der Bansko-Schule. Gewölbe in der Form einer Spitztonne. Blick nach rechts. Gewölbe in der Form einer Spitztonne. Blick in die mittlere Kuppel mit der Darstellung des Christus Pantokrator. Er ist umgeben von den Tierkreiszeichen, zahlreichen Engeln und Heiligen. Wandmalerei an der nordwestlichen Ecke, Darstellung des Erzengels Michael und der Reiche. Darunter ältere Wandmalereien mit der Darstellung des Höllentors. Darüber ein Fenster mit schmiedeeisernem Gitter. Weiter rechts, neben der Eingangstür die Darstellung der Seelenwaage mit Abraham, Isaak und Jakob. Auch hier darunter eine ältere Wandmalerei mit der Darstellung der Hölle. Blick in eine weitere Kuppel. Rechts von der Eingangstür eine Wandmalerei mit der Darstellung „Lob auf die heilige Mutter Gottes“. Darunter ebenfalls ältere Wandmalereien mit der Darstellung der Hölle. Weitere Kuppel. Narthex auf der Nordseite. Wandmalereien und Blick in Kuppeln. Wandmalerei an der nordwestlichen Ecke. Narthex auf der Südseite. Wandmalereien und Blick in Kuppeln. An der Wand Chorgestühl aus Holz. Brunnen auf der Südseite des Narthex. Blick auf den Abschluss des südlichen Querschiffs. Am südlichen Querschiff das Grab des Priestermönchs Neofit Rilski (1793-1881). Der Grabstein zeigt ein Relief des Mönchs aus Kupfer. Blick auf die Südseite der Kirche mit einem weiteren Eingang, der direkt zum Altar führt. Blick auf den Chorabschluss, die Apsis der Kirche und das südliche Querschiff. Inneres: Blick durch das Mittelschiff auf die Ikonostase. Die Holzschnitzer Atanas Teladur und Petar Garke schnitzten 5 Jahre mit ihren Gehilfen an der Ikonostase. Auf ihr sind 36 biblische Szenen dargestellt, sie ist vergoldet und ist die größte Ikonostase auf der Balkanhalbinsel. Klosteranlage, Wohngebäude: Blick auf den südwestlichen Flügel der Klosteranlage mit dem Eingang. Details der Fassade und der Balkone aus Holz. Blick auf die Fassade des nördlichen Flügels, mit Details und einem Treppenhaus. Blick in die nordöstliche Ecke des Klosterhofes mit dem zweiten Eingang, der Samokow-Pforte, ebenfalls mit Wandmalereien ausgestattet. Die Pforte heißt nach der Siedlung, die sich in dieser Richtung befindet. Blick auf den im Nordosten der Anlage liegende24 m hohe Chreljo-Turm aus dem 13. Jahrhundert. In einem bemalten Glockenturm mit Rundbögen von 1844, befindet sich unten ein Laden mit Andenken und Devotionalien. Darüber die Glocken und eine Uhr. Blick vom Chreljo-Turm über den Innenhof des Klosters Details des Chreljo-Turms. Wandmalerei Schmiedeeiserne Tür Blick in eine Mönchszelle mit Kamin und Kochgeschirr. Umgebung des Klosters im Norden mit modernen Häusern mit Rundbogenarkaden aus Holz. Kleiner Bach mit einer Brücke. Bäckerei des Klosters und Läden mit Andenken.
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Fahrt nach Plowdiw: Felsen im Rila-Gebirge Modernes Haus mit Garten. Historisches Haus auf einem Fundament aus Natursteinen. Denkmal für gefallene Soldaten Werkstatt mit verrosteten Autos auf dem Dach Historisches Haus (Jugendstil) mit Balkon aus Stein oder Beton, unten ein Laden. Kleiner Ort mit Häusern Wald, Kühe auf der Weide und im Hintergrund Berge. Hochhäuser aus Beton, sozialistischer Wohnungsbau. Überquerung des Flusses Mariza. Eingang zu einem Touristengebiet, davor die Statue eines Mannes mit Skiern in der Hand. Pferd am Auto angebunden. Überquerung des Flusses Mariza. Werkstatt für Autos Pause in Restaurant und Bar „Happy“. Speisekarte mit muskulöser Statue eines Mannes. Blick in die Bar Wand mit goldfarbenen Buchstaben und Pflanzen. Baum Blasenesche (Koelreuteria paniculata)
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Plowdiw bzw. Plovdiv: Die Stadt ist eine der ältesten Städte Europas. Erbaut auf sechs Hügeln in der Thrakischen Tiefebene, neben dem Fluss Mariza. Bereits im 2. Jahrtausend vor Christus siedelten auf drei der Hügel die Thraker und gründeten die Stadt Eumolpias. 342 vor Christus wurde sie von Philipp II., König von Makedonien und Vater von Alexander dem Großen erobert. 300 Jahres später kamen die Römer unter Kaiser Claudius und nanntes es Trimotium – eine Anspielung auf die drei Hügel. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs die Stadt zu einer der größten Städte der Provinz. Im 4. Jahhundert nach Christus übernahm das byzantinische Reich die Stadt und wurde unter Justinian erneuert. 834 wurde sie durch den Herrscher Han Krum in das erste bulgarische Königreich integriert. Durch seine Lage an der Grenze zwischen Byzanz und dem bulgarischen Königreich, wurde die Stadt mehrfach zerstört. Vom Osmanischen Reich wurde die Stadt 1365 erobert und erneut zerstört. Zuerst unter dem Namen Filibe, später unter seinem heutigen Namen, entwickelte sich die Stadt zu einem multikulturellen und multireligiösem Handwerker- und Handelszentrum. Vor allem das 18. und 19. Jahrhundert war durch einen enormen Aufschwung geprägt, der sich in der von Auslandsreisen inspirierten Architektur der Stadt widerspiegelt. Nach dem russisch-türkischen Befreiungskrieg verblieb Plowdiw als Hauptstadt der abgeteilten Provinz Ostrumelien. Als sich Ostrumelien 1885 mit dem Fürstentum Bulgarien vereinigte, fiel Plowdiw nach Sofia auf den 2. Platz in seiner Bedeutung. Die Stadt hat heute ca. 350.000 Einwohner. Bulevard Tsar Boris III. Obedinitel bzw. Boulevard Zar Boris III.: diese breite Straße führt in nord-südlicher Richung durch die Stadt. Am Geländer der Brücke über den Fluss Mariza Skulpturen von liegenden Menschen. Blick auf den Fluss Mariza und die im Hintergrund liegende, mit Läden bebaute, Brücke Ulitsa Brezovska. Am Ufer das Hotel Plovdiv. An der Kreuzung mit der Ulitsa 6. septemvri eine historische, ehemalige orthodoxe Kirche am Straßenrand. Wandmalerei, Streetart mit Werbung für das Restaurant „Happy“ Katholische Kirche St. Ljudvik, erbaut vom Baumeister Iwan Bojanow, nach einem Entwurf des italienischen Architekten Alfonso im Stil des Historismus. Blick auf ein römisches Forum, westliche des Bulevard Tsar Boris III. Obedinitel, gegenüber der Hauptpost von Plowdiw. Die Ruinen sind eingebettet zwischen heutiger Architektur. Erst in den 1970er Jahren wurde das kleine römische Theater aus der Zeit Kaiser Trajans entdeckt. Römisches Relief. Aljoscha-Denkmal: die 11 m hohe Statue aus Stahlbeton, auf einem 6 m hohen Sockel, steht auf dem Bunaruik-Hügel im Westen der Stadt. Das Denkmal erinnert an die sowjetischen Soldaten, die während der deutschen Besatzung Bulgariens starben. Erbaut wurde das Denkmal 1954-1957. „Alyosha“ ist auch der Name eines Liedes, von Konstantin Vanshenkin und Eduard Kolmanovski, das bis 1989 als Hymne von Plowdiw diente. Als Vorbild für die Statue diente der Soldat Alyosha Skurlatov von der 3. Ukrainischen Front. Die Fußgängerzone, gegenüber der Hauptpost, Ulitsa Knyaz Alexander I. mit zahlreichen historischen Häusern. Ulitsa Knyaz Alexander I. Nr. 51 mit schmiedeeisernen Balkongittern. Schaufenster eines Ladens mit Heiligenbildern, Ikonen und Andenken. Ulitsa Knyaz Alexander I., historisches Haus mit Reliefs und Säulen. Rathaus von Plowdiw am Stefan-Stambolov-Platz Der Brunnen in der Mitte des Platzes wird gereinigt. Im Hintergrund historische Häuser und dahinter der Fernsehturm auf dem Danov-Hügel bzw. Sahat Tepe, einem der 6 Hügel von Plowdiw. Denkmal für Stefan N. Stambolov (1854-1895), Begründer des modernen Bulgariens. Weitere historische Häuser an der Ulitsa Knyaz Alexander I.. Statue des Atlas oben auf einem der historischen Häuser. Noch etwas weiter ein Mosaik an der Wand eines historischen Hauses. Relief an der Fassade eines Hauses. Skulptur aus Metall dem "N. O. Masalitinov" Plovdiv Drama Theatre, Ulitsa Knyaz Alexander I. Nr. 38 Auf einem weiteren historischen Haus zwei Statuen des Hermes. An der Kreuzung mit der Ulitsa Doctor Georgi Valkovich, ein kleiner Brunnen aus Metall mit Trinkwasser. Gegenüber aus dem Jahr 2019, als Plowdiw Europäische Kulturhauptstadt war, eine Wasserkaskade flankiert von mit Blumen bemalten Stufen, die auf den Danov-Hügel, mit dem Fernsehturm, führen. Am Fuß der Treppe ein Denkmal für Milyo. Der aus Böhmen stammende Milyo Ludia war ein bekannter Spaßvogel der Region. Die Skulptur stammt von Danko Danev. Konsole unter einem Balkon mit der Darstellung eines Drachen an dem historischen Haus neben der Treppe. Weitere historische Häuser Ulitsa Knyaz Alexander I. Nr. 3, Laden „Hans & Gretel“ mit Sußwaren mit fantasievoller, bunter Fassade mit Reliefs von Figuren aus Märchen, Statue einer Hexe. Dschumaja-Moschee bzw. Dzhumaya-Moschee: sie wurde im 15. Jahrhundert, zur Zeit der Herrschaft von Murad II. (1404-1451) auf den Resten einer christlichen Kirche erbaut. Sie ist die älteste erhaltene Freitagsmoschee der osmanischen Architektur auf dem Balkan. Sie ist 33 x 27 m groß, besitzt 3 Kuppeln und ein Minarett mit dem typischen Rautenmuster im Mauerwerk. Ruinen des römischen Stadions aus dem 2. Jahrhundert, erbaut zur Zeit Kaiser Hadrians. Sie liegen tiefer unterhalb der Fußgängerzone, vor der Moschee. Ursprünglich war das Stadion 250 m lang und 74 m breit. 30.000 Zuschauer fanden hier Platz. Es wurde für Gladiatorenkämpfe und sportliche Wettkämpfe genutzt. Informationstafeln zum römischen Stadion. Historisches Haus an der Ecke daneben mit floralen Reliefs an der Fassade. Weitere historische Häuser. Ulitsa Saborna führt vom römischen Stadion Richtung Osten. Hier der Eingang zum ehemaligen Wohnhaus von Konstantin S. Stoilov (1853-1901), ein ehemaliger bulgarischer Politiker. Direkt daneben die Tür zur Galerie Dimitar Georgiev. Auf der Tür aus Holz der geschnitzte bulgarische Löwe. Dekoration aus farbigem Putz an einer Hauswand gegenüber, mit Motiven aus der bulgarischen Geschichte. Kirche "Sveta Bogoroditsa" bzw. Kirche der Heiligen Mutter Gottes: Treppen führen hinauf zu ihr, da sie auf einem der 7 Hügel liegt. Bereits im 9. Jahrhundert befand sich hier eine Kirche, dann ein Kloster, welches im Bulgarisch-Osmanischen Krieg zerstört wurde. Das heutige Gebäude wurde 1844 errichtet. 1881 errichtete der Architekt Josef Schnitter (1852-1914) den dreistöckigen, kuppelförmigen Glockenturm nahe dem Westeingang der Kirche. Denkmal mit einem Plan der Altstadt von Plowdiw. Denkmal aus Metall für Tsanko Lavrenov (1896-1976), Maler und Kunstkritiker. Es steht vor der Akademie für Musik, Tanz und schöne Künste. An der Außenmauer vor der Städtischen Kunstgalerie mit farbigem Putz dargestellte Figuren aus der bulgarischen Geschichte. Historisches Haus in der Ulitsa Stoyan Chalokov, die weiter den Hügel hinaufführt. Stadtplan von Plowdiw mit den Standorten der Universität. Unterhalbe der Nummern 1 und 2 befindet sich das römische Theater. Römisches Theater bzw. Theater von Philippopolis: erbaut im 1. Jahunderts, zu Zeiten von Kaiser Trajan, als die Stadt Trimontium die wichtigste Stadt in der Provinz Thracia war. Im 5 Jahrhundert ist es vollständig zerstört worden. Entdeckt wurde es erst in den 1970ger Jahren. Es liegt zwischen dem Südwest-Hang des Dschambas-Hügels und dem Taksim-Hügel. Das Theater ist heute eines der besterhaltenen auf der Balkanhalbinsel. Vom Grundriss ist das Theater ein Halbkreis mit einem äußeren Durchmesser von 82 Metern. Die Zuschauerränge sind nach Süden ausgerichtet und boten Platz für 4500 Zuschauer. Von den 28. konzentrischen Zuschauerrängen, sind 20 erhalten geblieben. Die Zuschauerplätze umgeben die Bühne bzw. Orchestra, die einen hufeisenförmigen Grundriss hat mit einen Durchmesser von 26,64 Metern. Die Bühnengebäude bzw. Skene bestehen aus 3 Stockwerken und sind teilweise über 3 m hoch. Sie bestehen aus ionischen Säulen und Giebeldreieck. Dank der sehr guten Akustik wird das Theater in der warmen Jahreszeit auch heute noch für Aufführungen genutzt. Informationstafel Weg hinunter zum Theater. Blick über die Bühnengebäude, die Stadt Plowdiw und die Berge im Hintergrund. In südwestlicher Richtung sieht man wieder den Fernsehturm von Plowdiw auf dem Danov-Hügel. Detail einer Statue zwischen den ionischen Säulen. Auf einem Felsen oberhalb des Theaters das Gästehaus des Künstlers Georgi Božilov-Slona (1935-2001) und die obersten neu gebauten Stufen des Theaters. Denkmal für die während des kommunistischen Regimes getöteten Musiker. Der hier dargestellte Geiger Alexandar Nikolov (1917-1961) wurde in einem Arbeitslager getötet. Grau verputzte Ritora-Haus aus dem 18. Jahrhundert in der Ulitsa Todor Samodumov. Hier stehen viele historische Häuser im Stil der bulgarischen Wiedergeburtszeit mit dem typischen, vorkragenden Obergeschoss. Moderne Statue eines Mannes. Klianti-Haus, erbaut um 1750 vom Wollstoffhändler Georgi Klianti. Es ist eines der ältesten Häuser, die sich in diesem Stil hier in der Altstadt erhalten haben. Informationstafeln, unter anderem mit einem Fotos eines prächtig ausgemalten Raumes. Gegenüber das Lamartine-Haus, erbaut 1829-1830 im Auftrag eines der reichsten Händler der Stadt, Georgi Mavridi, der hier prominente Gäste empfing, unter anderem 1833 den französischen Politiker und Schriftsteller Alphonse de Lamartine. Auch der französiche Präsident François Mitterand besuchte dieses Haus anlässlich seinen Bulgarienbesuches 1989. Informationstafeln Gesamtansicht des Hauses mit in mehreren Stufen vorkragendem Obergeschoss. Gedenktafeln der der Hauswand. Gegenüber in der Ulitsa Knyaz Tseretelev, moderne Häuser in den Formen des Jugendstils. Schmiedeeiserne historische Straßenlaterne. In der gleichen Straße das Hotel „Residence the Old Town“ in historischen Bauformen. Historisches Haus „Boris Palace“, Hotel und Restaurant in der Ulitsa Saborna, mit einem Erker, Reliefs auf der Fassade und einem schmiedeeisernen Balkongitter über dem Erker. Detail der dekorierten Eingangstür aus Glas. Gegenüber das Pharmazie-Museum Hippocrates. Unterhalb des vorkragenden Obergeschosses Reliefs mit Darstellungen von Hippokrates, Hygiea und Äsculap. Erbaut 1872 von Dr. Sotir Antoniadi. Blick durch die Fenster in einen Wohnraum und die historische Apotheke. Laden mit Antiquitäten. Blick auf einen Brunnen auf einem Hügel zwischen Bäumen. Historisches Haus mit einem Andenkenladen. Historisches Haus mit einem Museum für Ikonen. Ulitsa Saborna 22. Außenmauer mit Eingangstor der Kirche des heiligen Konstantin und der heiligen Helena. Informationstafeln mit einem Foto des Kirchengeländes. Blick entland der Ulitsa Saborna mit mehreren historischen Häusern und der Touristen-Information. Biegt man hier rechts ab kommt man zum Hisar Kapia bzw. Burgtor. Es wurde im 11. Jahrhundert n. Chr. über den Fundamenten eines römischen Tores errichtet. Hisar Kapia ist einer der drei Eingänge (östlicher, nördlicher und südlicher) zur Akropolis des antiken Plowdiw. Die Bedeutung des Stadttors nahm nach der osmanischen Eroberung im 14. Jahrhundert ab. Im 17. und 18. Jahrhundert errichteten reiche Kaufleute ihre Häuser über den Ruinen der Befestigungsmauern. Heute ist das Stadttor eines der Wahrzeichen von Plowdiw. Georgiadi-Haus: errichtet um 1848 von Hadzi Georgi Georgiev Hadziyski, einem der bedeutendsten Baumeister seinerzeit in Bulgarien. Es folgt dem typischen Stil der Herrenhäuser (Saray-Haustypus) mit dem vorkragenden Obergeschoss. Der Auftraggeber schenkte das Haus seiner Tochter bei der Hochzeit mit dem namensgebenden Kaufmann Dimitar Georgiadi aus Thessaloniki. Heute befindet sich hier das historische Museum von Plowdiw mit der Ausstellung „Bulgarische Wiedergeburt“. Informationstafeln mit Foto des Hauses. Blick in den Eingangsbereich des Museums. Nedkovich-Haus: erbaut 1863 im Stil des Klassizismus für den Kaufmann Nikola Nedkovich. Nach einem von Mauern umschlossenen Hof die Fassade mit einem Portikus mit 4 Säulen, der gerade restauriert wird. Oberhalb der Säulen eine Bemalung mit floralen Motiven und Medaillons mit Motiven der Stadt. Weiteres Tor in der Außenmauer mit Bemalung über dem Türsturz. In der Ulitsa Tsanko Lavrenov die Kirche der heiligen Nedelya bzw. Kirche der heiligen Kyriaki (die griechische Namensversion) aus dem frühen 17. Jahrhundert. 1823 wurde sie abgerissen. Die neue Kirche wurde unter der Leitung von Petko Petkov-Boz erbaut und 1832 eingeweiht. 1894 wurde die Kuppel errichtet. Die Kirche grenzt an einen großen Hof mit Garten. Am großen Gartentor erhebt sich das alte Pfarrhaus, das zusammen mit dem Gotteshaus erbaut wurde. Die Priester und Küster wohnten darin. Historisches Haus in der Ulitsa Petko R. Slaveykov Blick in eine Straße in der Altstadt mit historischen Häusern. Platz benannt nach Alexander Malinov (1867-1938), einem Politiker, der drei mal Premierminister Bulgariens war. An dem Kreisverkehr steht ein Denkmal in der Form einer großen Scheibe aus Metall mit der liegenden Figur eines Mannes und ein Relief einer Festung. Historisches Haus mit einer Umfassungsmauer. Auf der Ecke der Mauer eine kleine Kirche bzw. Kapelle mit Turm. Bulevard Tsar Boris III. Obedinital. Gelände und Gebäude von „International Fair Plovdiv“ Hochhäuser aus Beton, sozialistischer Wohnungsbau. Leere, ruinöse Bauten aus Beton
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Fahrt nach Kazanlăk bzw. Kasanlak: Laden für Gartenmöbel aus Beton, Kamine und andere Dekoration für den Garten. Biogasanlage Landschaft mit Pferden und Esel auf der Weide. Abgeerntete Felder, im Hintergrund Hügel und Berge. Kleiner Ort vor einem bewaldeten Hügel. Bewaldete Hügel und Berge, dazwischen Felder Pferde aus der Koppel Berge, Wälder und unberührte Natur. Baum, Blätter und Früchte der Amerikanische Gleditschie (Gleditsia triacanthos) auch Lederhülsenbaum genannt. Landschaft mit Bergen, Felsen, Wäldern und Feldern. Unberührte Natur. Blick auf das 70 m hohe Busludscha-Denkmal, die offizielle Gedenkstätte der Bulgarischen Kommunistischen Partei. Es wurde 1981 von Georgi Wladimirow Stoilow (1929-2022) erbaut auf dem 1441 m hohen Berg Chadschi Dimitar, genannt Busludscha.
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Kazanlăk bzw. Kasanlak: Die Stadt mit fast 50.000 Einwohnern liegt im sogenannten Rosental und ist unter anderem ein Zentrum der Rosen und Rosenölproduktion. Die Stadt liegt in einem Tal zwischen dem Balkangebirge und dem Sredna Gora-Gebirge. In und um die Stadt befanden sich einst die wichtigsten Siedlungsgebiete der Thraker. Im 5. Jahrhundert vor Christus wurde die Siedlung Seuthopolis zur Hauptstadt des Königreichs Odrysen. Bisher wurden 15 Gräber der Thraker ausgegraben. Stadtplan Historisches Haus mit einem von einer Säule gestützten Balkon mit schmiedeeisernem Gitter über dem Eingang. Statue eines kleinen Jungen an einem Zebrastreifen, als Warnung für Autofahrer. Laden mit Andenken und Produkten aus der Rosenölproduktion. Niedriges Gebäude aus Natursteinen. Hier wird Rosenöl produziert. Historisches Fotos eines jungen bulgarischen Paares in Tracht. Thrakisches Grabmal: Das Thrakische Grabmal, ist eine sogenannte Kuppelgrabstätte, die man Endes des 4. Jahrhunderts – Anfang des 3. Jahrhunderts vor Christus in Thrakien baute. Das Grabmal gehört seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Es ist die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt. Das Grabmal liegt etwas außerhalb der Stadt und wurde 1944 von Soldaten, die einen Schützengraben gruben, durch Zufall freigelegt. Wie man anhand von Skeletten weiß, wurden hier ein Mann und eine Frau bestattet. Informationstafel Beim Eingang ein kleiner historischer Pavillon aus Backsteinen mit Kuppel und daneben das mit einem Haus umgebene originale Grabmal. Historische Fotos mit dem ehemaligen und heutigen Gebäude um das originale Grabmal. Museum beim thrakischen Grabmal: Informationstafel Vitrine mit Tongefäßen: links zwei Askoi. Ein Askos ist ein flaches, bauchiges Gefäß aus antiker Zeit mit einem engen Ausguss, an dem der Henkel auf dem Rücken angesetzt ist. Rechts eine Weinkasse, ebenfalls aus Ton. Daneben hölzerne Reste eines Bettes, eine Amphore aus Ton und Scherben von importierten Keramiken. Informationstafel Informationstafel mit dem Grundriss und dem Längsschnitt durch das Grabmal. Das Grabmal besteht aus einem Vorraum, einem Gang und der von der Kuppel überdachten Grabkammer. Informationstafel zum Grab mit historischen Fotos des Grabes von außen. Informationstafel mit den Grenzen des Odrysischen Königreichs. Grabmal: 1974 wurde für Besucher eine originalgetreue Nachbildung im Maßstab 1:1 errichtet. Blick in den Vorraum mit unbehauenen, mit Lehm zusammengefügten Steinen. Der Gang zur Grabkammer mit Satteldach und Wandmalereien. Details der Wandmalereien im Gang zur Grabkammer mit Kriegsszenen. Die runde Grabkammer mit einer glockenförmigen Kuppel. Man hat keine persönlichen Gegenstände und Grabbeigaben gefunden, da das Grab bereits im Altertum von Grabräubern geplündert wurde. Für die Wandmalereien wurden vier Farben verwendet: schwarz, rot, gelb und weiß. Eine Inschrift (nur durch Ultraviolettstrahlung unter einem Streiwagen sichtbar gemacht) besagt, daß die Malereien Roiogos, Sohn von Seuthes III. darstellt und sie von dem thrakischen Künstler Kodsimassis stammen. Museum zur Rosenölproduktion: Moderne Wandmalerei mit einer Rose. Bulgarische Trachten Destillationsapparatur für die Rosenölproduktion, bemalte Gefäße aus Glas und andere historische Gebrauchsgegenstände. Historisches Foto mit Männern und Destillationsapparaturen bei der Rosenölproduktion. Historische Fotos von Männern und Frauen bei der Rosenölproduktion. Rosenernte vor einem kleinen Holzhaus als Miniatur. Gemälde an der Wand. Eckregal mit historischen Puppen und Produkten der Rosenölproduktion. Reliefs mit der Darstellung der griechischen Göttin Nike auf einem von 2 Pferden gezogenen Wagen. Hochhäuser aus Beton, sozialistischer Wohnungsbau.
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Fahrt nach Burgas und Nessebar auf der E 871: Landschaft mit Bergen, Wäldern, unberührter Natur und zahlreichen, großen Photovoltaikanlagen. Friedhof Blick auf den Stausee Schrebtschweo mit 25 qkm Fläche. Landschaft mit Bergen, Feldern und Industrieanlagen. Burgas ist die viertgrößte Stadt Bulgariens mit ca. 220.000 Einwohnern, ist fast von allen Seiten von Wasser umgeben. Im Osten und Süden das Schwarze Meer, im Westen der Burgas-See und im Süden weitere Seen. Die Stadt ist auch der Sitz der größten Erdölraffinerie Südosteuropas und des zweitgrößten Hafens von Bulgarien. Hochhäuser aus Beton im Abendlicht. Silbermöwe auf einem Dach. Blick über einen der Seen mit der Skyline von Burgas im Hintergrund. Siedlung mit Ferienhäusern am Strand. Einkaufszentrum. Aquapark in Nessebar, etwas nördlich von Burgas. Militärflugzeug am Rande der Straße. Dünenlandschaft am Schwarzen Meer.
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Nesebar bzw. Nessebar: Die Stadt mit ca. 17.000 Einwohnern, liegt an der nördlichen Seite der Bucht von Burgas am Schwarzen Meer. Nessebar ging aus einer thrakischen Siedlung hervor und wurde im späten 6. Jahrhundert und frühen 5. Jahrhundert vor Christus von Griechen besiedelt. 72 vor Christus eroberte der römische Feldherr Licinius Lucullus die Stadt, was das Ende der glanzvollen Zeit bedeutete. Mit der Teilung des Römischen Reiches wurde die Region byzantinisch. Erst unter byzantinischer Herrschaft vom 4. bis 7. Jahrhundert nach Christus gelangte die Stadt erneut zu Ansehen. In Nessebar wurden Basiliken gebaut und der Handel wiederbelebt. Die Festungsanlagen wurden ausgebaut und der Ort zum wichtigen Flottenstützpunkt umgewandelt. Aus der byzantinischen Zeit (5.-6. Jahrhundert) stammen die ältesten Kirchen von Nessebar. Die Stadt erlebte ihre besten Jahre während des bulgarischen Mittelalters, während des Zweiten Bulgarenreichs im 13. und 14. Jahrhundert. Heute sind von den ursprünglich über 40 Kirchen, die von Architekten der Schule von Tarnowo gebaut wurden, nur noch zehn erhalten. 1396 wurde die Stadt zum ersten Mal von den Osmanen erobert. Im Russisch-Osmanischen Krieg 1828-1829 wurde die Stadt von russischen Truppen eingenommen. Im Jahr 1900 hatte die Stadt nur noch 1900 Einwohner, überwiegend Griechen. Nach dem Ilinden-Aufstand 1903 nahm die Stadt zahlreiche bulgarische Flüchtlinge auf, die aus Makedonien und Thrakien im heutigen Norden Griechenlands und der Türkei vertrieben worden waren. Mit der Zeit zogen immer mehr Griechen weg, so dass die bulgarische Bevölkerung schließlich die Oberhand gewann. Die Altstadt von liegt auf einer 850 m langen und 300 m breiten Halbinsel, die mit dem Festland über eine 350 m lange Landenge verbunden ist. Nessebar ist wie ein Freilichtmuseum mit bedeutenden Bauwerken und gehört seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Moderne Statue eines Punk-Gitarristen in einem Restaurant. Die Altstadt als Relief aus Metall. Rechts die Verbindung zum Festland mit dem Stadttor. Stadttor und Überreste der Stadtmauer: Reste der Stadtmauer aus dem 5. Jahrhundert vor Christus. Das Stadttor stammt aus der Spätantike, 5.-6. Jahrhundert nach Christus. Informationstafel mit einem historischen Foto und der heutigen Ansicht. Direkt daneben das Archäologische Museum mit einigen antiken Kapitellen davor. Schmale Straßen mit historischen Häusern. Pantokrator-Kirche, eine Kreuzkuppelkirche auf dem Hauptplatz der Altstadt. Erbaut im 13. und 14. Jahrhundert. Zahlreiche Ornamente aus roten Ziegeln, sowie rote und grüne Keramikrosetten verzieren die Kirche von außen. Informationstafel mit Grundriss. Details der Kirche. Blick auf die drei fünfeckigen Apsiden. Historische Gebäude am Platz der Panbtokrator-Kirche. Historisches Haus mit Rundbogenarkaden im Erdgeschoss in der Ulitsa Mesembrija. Kirche von Johannes dem Täufer: Es ist eine der ältesten Kirchen der Stadt, erbaut am Übergang zwischen dem 9. und 10. Jahrhundert. Die Kuppel zeigt den Übergang zum Stil der Kreuzkuppelkirchen. Sie ist 12 m lang und 10 m breit. Informationstafel mit Grundriss. Informationstafel mit historischem Foto und aktueller Ansicht Details der Kirche. Die Kirche hat 3 Apsiden. Historische Häuser und eine Ausgrabungsstätte neben der Kirche. Typisch bulgarische Stoffmuster und Kissen. Kirche des heiligen Erlösers bzw. Erlöserkirche: nur wenige Meter von der Kirche von Johannes dem Täufer entfernt. Entstanden ist die einschiffige Kirche 1609, also zur Zeit des Osmanischen Reiches. Sie ist der Himmelfahrt Christi gewidmet und im Inneren haben sich Wandmalereien erhalten. Wie alle christlichen Sakralbauten dieser Zeit, ist sie teilweise in den Erdboden eingegraben. Informationstafel Blick in die Ulitsa Mitropolitska mit historischen Häusern und einem Laden mit Brettern aus Holz. Die historischen Häuser haben ein Erdgeschoss aus Stein und die obere Etage ist aus Holz. Blick in eine schmale Gasse mit historischen Häusern, deren Mauern mit Weinreben bewachsen sind. Laden mit Andenken. Mit Weinreben berankte Gartenmauer mit einem Tor aus Holz. Kleiner Platz unter einem Feigenbaum, mit einer Bank und einer Statue mit dem Gott des Weins Dionysos. Kirche der Erzengel Michael und Gabriel: 13. Jahrhundert, 14 m lang, 5,2 m breit. Sie besteht aus einem Narthex, einem Kirchenschiff und einer dreiteiligen Apsis. Sie hatte einen Glockenturm auf der Vorhalle (Narthex) und eine Kuppel über dem Kirchenschiff. Der Erhaltungszustand ist schlecht. Die Fassade ist im typischen Stil von Nessebar mit roten Backsteinen und farbigen Keramikrosetten gestaltet. Informationstafeln mit Grundriss und einer Abbildung einer Ikone aus dem 17. Jahrhundert mit der Darstellung der Erzengel Michael und Gabriel. Details der Kirche. Blick auf die dreiteilige Apsis und die zerstörte Kuppel. Fassade im Westen. Kirche der heiligen Paraskeva, nur wenige Meter von der Kirche der Erzengel entfernt. Sie wurde ebenfalls im 13. Jahrhundert errichtet und bis ins 19. Jahrhundert genutzt. Die einschiffige Kirche hat einen Narthex und eine Apsis. Über der Vorhalle erhob sich auch hier ein Glockenturm Informationstafel mit Grundriss Abbildung einer Ikone aus dem 16. Jahrhundert mit der Darstellung der heiligen Paraskeva. Die Kirche ist umgeben von Blendbögen ist der typischen Art der Dekoration aus Ziegeln, Steinquadern und Keramikrosetten. Blick in die Straßen der Umngebung mit historischen Gebäuden. Durch die Ulitsa Hemus erreicht man die Ruinen der Kirche der heiligen Sophia bzw. Alte Metropolitenkirche oder Hagia Sophia von Nessebar. Die dreischiffige Basilika wurde im späten 5. und frühen 6. Jahrhundert erbaut. Das heutige Aussehen stammt vom Beginn des 9. Jahrhunderts. Sie ist eine der ältesten Kirchen in Nessebar. Architektonisch hat sie starke Ähnlichkeit mit der Hagia Sophia in Sofia. Einst bedeckte ein Mosaik den Boden und Wandmalereien die Wände. 25,5 m lang (abweichend 19 m), 13 m breit und einst von einem Satteldack bedeckt. Im Mittelalter diente sie als Kathedrale der Bischöflichen Eparchie mit Sitz in Nessebar. 1257 wurde die Kirche während eines Feldzugs der Venezianer gegen das Bulgarische Reich geplündert und viele religiöse Reliquien gelangten in die Kirche San Salvatore in Venedig. Die Basilika wurde im 18. Jahrhundert aufgegeben. Informationstafel mit Grundriss Historisches Foto und heutiger Zustand. Gesamtansicht von Westen Die Kirchenschiffe werden durch Rundbögen in 2 Etagen getrennt. Im Osten schließt das 9,3 m breite Mittelschiff mit einer großen Apsis ab. Details der Apsis mit 3 Rundbögen und einer Halbkuppel. Oberhalb drei weitere Bogenfenster. Details der Rundbögen zu den Seitenschiffen. Detail einer Spolie im Mauerwerk. Blick auf die Apsis mit ihrer Halbkuppel von außen. An der Ecke der Ulitsa Tsar Ivan Asen II. eine historische, gemauerte Wasserstelle. Fahrrad mit Blumentopfen und nautische Dekoration an einer Hauswand. Blick in Straßen mit historischen Häusern. Wandmalerei mit der Darstellung eines Fischers, der sein echtes Netz repariert. Die Ulitsa Tsar Ivan Asen II. führt Richtung Süden. Historische Häuser, Restaurants, Läden mit Andenken und typisch bulgarischen Keramikgefäßen. Bemalte kleine Steine an einer Wand. Deckel von Keramiktopfen als Teile einer kleinen Stützmauer um eine Weinrebe. Am Ende der Straße ein Platz mit Bäumen und Restaurants. Gemälde mit Glühbirnen mit der modernen Darstellung von Pferden US-amerikanisches Plakat „I want you“ als Schnitzerei aus Holz mit „You need a beer“ als Variante. Mit Fischen bemalter Elektrokasten. Terrassenförmiges Restaurant direkt oberhalb der Künste. Historisches Haus. Blick auf die Südküste der Halbinsel von Nessebar mit Restaurants, Pflanzen und einer Strandstraße. Gassen mit historischen Häusern. Körbe mit Muschelschalen und Schneckenhäusern, Andenken. Kirche des heiligen Johannes Aliturgetos: die kreuzförmige Kuppelkirche wurde im 14. Jahrhundert erbaute Kirche wurde nicht geweiht, da ein Bauarbeiter beim Bau ums Leben kam. Das Kirchenrecht verbietet in solchen Fällen eine Kirche zu weihen. Daher der griechische Zusatz „Aliturgetos“ für nicht geweiht. Sie ist 18,5 m lang und 10 m breit. Das Dach wurde 1913 durch ein Erdbeben zerstört. Sie liegt ganz im Süden der Halbinsel, direkt an dem kleinen Hafen. Informationstafeln Die Mauern bestehen wieder aus einer Mischung aus Ziegeln und Steinquadern. Sie sind durch Blendnischen gegliedert und zeigen zahlreiche geometrische Muster. Blick auf die Apsis. Die Konsolen an den Blendarkaden zeigen zahlreiche Reliefs. Im Inneren sieht man drei Apsiden. Direkt gegenüber an der Ulitsa Ribarska, die Sveti-Stefan-Kirche bzw. St.-Stephanus-Kirche: errichtet im 10. und 11. Jahrhundert als neue Metropolitenkirche. Innen hat sie die wertvollsten Wandmalereien in Nessebar. Auch hier der typisch byzantinische Baustil aus Bruchsteinen und roten Ziegeln. Der mittlere Teil der Kirche entstand im 16. Jahrhundert, der Vorraum wurde im 18. Jahrhundert ergänzt. Informationstafel mit einer Abbildung der Wandmalereien. Eine Mauer umschließt einen kleinen Hof vor der Kirche. Dreiteilige Apsis im Osten Blick auf die Nordwand, an der man die aus drei Zeiten stammende Entstehung erkennen kann. Südseite mit einem Eingang mit einer stark zerstörten Wandmalerei darüber. Möwen am Strand. Blick auf die Ruinen des antiken Theaters an der Südspitze der Halbinsel. An der Westseite des kleinen Hafens moderne Einfamilienhäuser mit Fassaden aus Holz. Dahinter, jenseits einer Bucht Hochhäuser, Hotels und Restaurants. Todesanzeigen an einem Baum. Kleine bemalte Kutsche Auslagen von Läden mit Andenken. Blick auf den kleinen Hafen mit Fischerbooten und kleinen Motorbooten. Unterhalb des Theaters, Ruinen der Festungsmauern am Hafen. Häuser aus Holz an der parallel zur Küste verlaufenden Straße und ein Restaurant. Granatapfelbaum (Punica granatum) mit zahlreichen Früchten. Blick auf den kleinen Hafen. Hinter dem Stadttor, am Beginn der Landzunge, die zur Altstadt von Nessebar führt, steht eine moderne Statue des heiligen Nikolaus, Schutzpatron der Seeleute. Künstler war Stavri Kalinov (1944-), der seine Statue mit einer Taube in der Hand, eher als Noah sieht, auf der Suche nach neuem Land, der auf seinem Schiff steht. Zahlreiche Kormorane nutzen die Statue als Sitzplatz. Informationstafeln mit historischen Fotos und aktuellen Ansichten. Auf der Landzunge, die zur Halbinsel führt steht eine restaurierte Windmühle.
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Fahrt nach Varna bzw. Warna: Fahrt entlang der Schwarzmeerküste Richtung Norden nach Varna. Moderne Architektur im Ort Slantschew Brjag bzw. Sonnenstrand, dem größten und bekanntesten Seebad an der Schwarzmeerküste. Im Jahre 1989 verfügte der Badeort über 108 Hotels mit über 27.000 Betten und über 130 Restaurants. Heute sind es über mehrere Hundert Restaurants, Bars und Kneipen sowie mindestens 800 Hotels, wobei der größte Teil Anfang der 2000er Jahre erbaut wurde. Der Strand ist acht Kilometer lang und bis zu 100 Meter breit. Blick auf eine Bucht mit einem Aquapark, Strand und Hochhäusern. Aquapark und ein kleines Hotel. Moderne Architektur eines Hotels und ein Einfamilienhaus. Hochhäuser, Läden, Hotels, Werbeschilder. Blick auf die Bucht und den Ort Slantschew Brjag bzw. Sonnenstrand. Hotel im Vordergrund und im Hintergrund die Halbinsel mit der Altstadt von Nessebar. Rasthof in moderner, ungewöhnlicher Architektur. Hinweisschild auf Varna. Brücke über den kleinen Fluss Dvoynitza mit einem Hotel im Hintergrund. Landschaft an der Künste mit Feldern und Weinreben. Naturbelassener kleiner Fluss.
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Varna bzw. Warna: Drittgrößte Stadt Bulgariens mit ca. 350.000 Einwohnern. Die Stadt besitzt den zweitgrößten Hafen Bulgariens. Seit 1972 das Gräberfeld von Warna im Westen der Stadt entdeckt worden ist, ist die Besiedlung dieser Gegend in der Kupfersteinzeit im 5. Jahrtausend vor Christus belegt. Die Gräber- und Goldfunde, die bis 1991 ausgegraben wurden, waren eine wissenschaftliche Sensation und gehören zu den ältesten, bisher entdeckten bearbeiteten Goldgegenständen in Europa. . Schon damals war die Stadt ein wichtiges Handelszentrum. Im 2. Jahrtausend vor Christus siedelten hier die Thraker. Im 6. Jahrhundert vor Christus wurde die Stadt von griechischen Siedlern aus Milet gegründet und gaben ihr den Odessos, unter welchem sie in der Antike und Mittelalter bekannt war. Auf der Grundlage des Handels mit den Thrakern gewann die griechische Siedlung schnell an Bedeutung. Im 3. Jahrhundert vor Christus war die Stadt von Makedonien (sie war 335 von Alexander dem Großen erobert worden) und im 1. Jahrhundert vor Christus dann vom Römischen Reich abhängig. Im frühen Mittelalter gab es hier ab 615 eine Siedlung der Slawen, die 681 vom bulgarischen Khan Asparuch erobert wurde. Aus dieser Zeit stammt der Name Warna. Während des Ersten Bulgarischen Reichs im 9. und 10. Jahrhundert war Warna ein wichtiger Mittelpunkt des Christentums. Während des Zweiten Bulgarischen Reichs, im 13. Jahrhundert, wurde es zu einer Stadt des Handwerks mit einem bedeutenden Handelshafen. 1389/91 fiel die Stadt unter osmanische Herrschaft. Wegen ihrer militärisch-strategisch günstigen Lage wurde sie zu einer Küstenbastion. 1402 bzw. 1413 gaben die Osmanen die Stadt und die gesamte Küste bis hinunter nach Konstantinopel zurück an das Byzantinische Reich, um sie noch vor 1444 erneut und endgültig zu erobern. 1828 eroberte die russische Flotte die Stadt, konnte sie aber nur zwei Jahre halten. Während des Krimkrieges zwischen 1853 und 1856 spielte Warna eine große Rolle. Die Stadt war 1854 vorübergehend von britischen und französischen Truppen besetzt. Obwohl im 18. und 19. Jahrhundert Russland und das Osmanische Reich mehrmals Kämpfe um Warna ausfochten, erlebte die Stadt in den 1830er und 1840er Jahren einen wirtschaftlichen Aufschwung. Auch nach dem Ende der osmanischen Herrschaft am 28. Juli 1878 bewahrte sich Warna seine Bedeutung als Hafen- und Handelsstadt. Blick von der Asparuhov-Brücke auf die Zufahrt vom Schwarzen Meer zum Hafen von Warna und dem Warna-See mit Schiffen und Kränen am Ufer. Neben der Brücke das Asparuhov-Stadion. Blick auf einen Dreimaster unterhalb der Brücke. Blick auf den Hafen mit Gebäuden und Kränen. Blick auf die Stadt. Blick auf eine kleine Brücke über den zweiten schmaleren Wasserweg zum Warna-See und zur Stadt. Hochhäuser aus Beton. Streetart, Wandmalereien im Erdgeschoss von Betonbauten. Uhrturm von Warna. Erbaut 1888 als Feuerwehrturm mit Uhr. 24 m hoch. Architekt Sava Dimitrievich (1847-1927) Historische Häuser am Bulevard Hristo Botev Denkmal für die im serbisch-bulgarischen Krieg 1885 gefallenen Soldaten vor dem Archäologischen Museum. Denkmal für den Revolutionär Vasil Levski (1837-1873) aus armenischem Tuff vor dem Archäologischen Museum. Archäologisches Museum: Das Museum wurde 1887 von den Brüdern Hermann Škorpil (1858-1923) und Karel Škorpil (1859-1944) gegründet und gehört damit zu den ältesten Museen Bulgariens. Es liegt an Bulevard Knyaginya Maria Luiza. Sarkophage aus Stein im kleinen Garten vor dem Museum. Blick auf das neoklassizistische Gebäude mit einem Denkmal für die Brüder Škorpil davor. Informationstafel zum Denkmal der Museumsgründer. Fassade des Museums. Inneres: Eingangshalle mit Kronleuchtern Blick in einen der Flure Übersicht über die archäologische Sammlung mit einer Zeitschiene durch die verschiedenen Epochen. Exponate wurden in Bulgarien gefunden. Werkzeuge aus Feuerstein. Unten aus dem mittleren Paläolithikum, 100.000-40.000 vor Christus aus. An der Wand aus dem Mesolithikum, 10.000-7.000 vor Christus. Exponate aus der frühen Kupferzeit bzw. Chalkolithikum, erste Hälfte des 5. Jahrtausends vor Christus. Exponate zur Wirtschaftstätigkeit in der Kupferzeit, 5. Jahrtausend vor Christus: Nr. 1 landwirtschaftliche Geräte aus Geweih. Nr. 2 Feuersteinstücke und ein Bumerang aus Geweih. Nr. 3 Harpune aus Geweih und Gewichte von Fischernetzen aus Ton. Nr. 5 Gemeinschaftsfund von Feuersteinklingen. Rituelle Artefakte aus Stein, Geweih und Knochen aus der Kupferzeit, 5. Jahrtausend vor Christus. Nr. 1 Kleine Figuren in der Form von Tieren. Nr. 2 menschenähnliche Figuren. Nr. 3 Amulette. Details aus dieser Vitrine. Keramik aus der mittleren Kupferzeit, Mitte des 5. Jahrtausends vor Christus. Gefunden in einer Siedlung Suvorovo in der Nähe von Warna. Text der Informationstafel: Die Siedlungsstruktur in der Umgebung des heutigen Warna während der Kupferzeit ist noch nicht ausreichend erforscht. Es ist jedoch offensichtlich, dass im Gegensatz zu den benachbarten Gebieten die sogenannten Tells bzw. Siedlungshügel hier seltener anzutreffen sind. Es handelte sich um mehrschichtige befestigte Siedlungen, in denen Wohngebäude nach ihrer Zerstörung durch Brände oder Alterung immer wieder übereinander aufgebaut wurden. Auf diese Weise erhielten diese Wohnstätten ihr heutiges Aussehen als künstliche Hügel. Sie waren durch Gräben und Palisaden aus massiven Holzpfosten geschützt. Die Periodisierung der Kupferzeit in Warna basiert auf den Ergebnissen der Erforschung zweier solcher Siedlungshügel – eines nahe dem Dorf Golyamo Delchevo (heute im Tsonevo-Stausee) und eines nahe dem Dorf Sava. Die ausgegrabenen Behausungen waren in Fachwerkbauweise errichtet. In der frühen Kupferzeit bzw. Chalkolithikum waren die Gefäße massiver. Damals war die Keramik meist mit eingeprägten Linien verziert. In der mittleren Kupferzeit überwogen dekorative Drucke, die mit einem gezackten, flachen Knochen oder einer Muschelschale erzeugt wurden. Im späten Chalkolithikum wurden mit Graphit gemalte Ornamente häufiger, und große Flächen der Gefäßwände wurden rau geschliffen, wobei die Rauheit anschließend mit weißer Farbe ausgefüllt wurde. Text der Informationstafel: Der Friedhof von Warna II wurde 1976 entdeckt und stammt aus der Mitte des 5. Jahrtausends vor Christus. Bislang wurden nur drei Gräber untersucht, doch die Funde liefern wertvolle Informationen über den Beginn der Vermögensdifferenzierung innerhalb der Bevölkerung an den Ufern der Warnaseen. Unter den Grabbeigaben wurden 31 Goldperlen gefunden – das älteste bisher weltweit entdeckte verarbeitete Gold. Grabbeigaben aus Gold, Kupfer, Malachit, Stein, Feuerstein, Knochen, Dentalium (Zahnmuscheln), Spondylus (Stachelauster), Ton. Gefunden in Grab 3, mittlere Kupferzeit, mittleres 5. Jahrtausend vor Christus. Grab 8 mit den Gebeinen eines 10-12 jährigen Kindes in geduckter Haltung. Informationstafel zu diesem Grab. Vitrinen mit goldenen Grabbeigaben. Informationstafeln zum Devnya Friedhof, der während des Bau der Soda-Werke 1968/69 entdeckt und erforscht wurde. Es wurden 26 Gräber gefunden, die in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet waren (mit dem Kopf des Bestatteten nach Norden gerichtet). Sie gehören zur spätchalkolithischen Varna-Kultur und stammen aus der zweiten Hälfte des 5. Jahrtausends vor Christus. 10 von ihnen enthielten ein Skelett in gestreckter Position, 4 in geduckter Position, 4 waren symbolischer Natur und 8 waren zerstört. Um die Köpfe der Bestatteten herum fand man Keramik, die anderen Beigaben – landwirtschaftliche und Zimmermann-Werkzeuge, Nähzubehör und Schmuck – wurden dort abgelegt, wo sie zu Lebzeiten der Bestatteten getragen oder aufbewahrt wurden. In 10 Gräbern wurden auch Artefakte aus Kupfer gefunden. Die Gräber von Frauen waren schlichter als die von Männern, was die größere soziale Bedeutung von Männern in der damaligen Gesellschaft zeigt. Im Jahr 2000 wurde bei Ausgrabungsarbeiten im südlichen Teil von Warna ein gemeinsamer Fund von 5 Kupferwerkzeugen, 1 Feuersteinklinge und eine Obsidianlamelle ausgegraben. Feuersteinklingen aus der späten Kupferzeit, spates 5. Jahrtausend vor Christus. Grabbeigaben aus Gold in der Fundsituation. Goldenes Artefakt, gefunden im Warna-Friedhof, späte Kupferzeit. Vitrine mit Grabbeigaben aus Grab 1 der ersten Nekropole von Warna. Späte Kupferzeit 4600-4300 vor Christus. Schmuck aus Gold und Halbedelsteinen. Foto eines Grabes mit Grabbeigaben in der Fundsituation. Vitrine mit Grabbeigaben aus Grab 4. Späte Kupferzeit 4600-4300 vor Christus. Detail einer Schale Foto eines Grabes mit Grabbeigaben in der Fundsituation. Vitrine mit Grabbeigaben aus Grab 36. Späte Kupferzeit 4600-4300 vor Christus. Detail von Darstellungen von Tieren aus Gold. Grab mit zum Teil goldenen Grabbeigaben in der Fundsituation. Keramiken, die auf dem Warna-Friedhof gefunden wurden. Späte Kupferzeit, 2. Hälfte des 5. Jahrtausends vor Christus. Vitrine mit Schmuckstücken, die auf dem Friedhof von Warna gefunden wurden. Späte Kupferzeit, Ende des 5. Jahrtausends vor Christus. Nr. 3 Schneckenhäuser. Nr. 5 Jet bzw. Gagat und Braunköhle. Nr. 6 Marmor. Nr. 2 Serpentinit und Schale der Stachelauster. Links unten Kette aus Karneol. Grabstein aus der Bronzezeit, 3. - 2. Jahrtausend vor Christus, gefunden in Nevsha im Distrikt von Warna. Informationstafel zu den Kupferfunden: Die Kupferfunde aus dem Gräberfeld von Warna stellen die reichste Sammlung von Kupferartefakten dar, die in Gräberkontexten aus der zweiten Hälfte des 5. Jahrtausends vor Christus entdeckt wurden. Zwei Lagerstätten dienten hauptsächlich als Kupferquelle – die Region der südwestlichen Schwarzmeerküste und Ostthrakiens. Waffen aus der Brozezeit und frühen Eisenzeit, 3000–700 vor Christus. Kriegsäxte, Spitzen von Speeren, Dolche und Pfeilspitzen. Schmuck aus Gold, Anhänger, frühe Bronzezeit, Ende des 3. Jahrtausends vor Christus. Vitrine mit Keramik und Holzgegenständen. Frühe Bronzezeit, Ende des 3. Jahrtausends vor Christus aus versunkenen Siedlungen im Warna-See. Keramikgefäße aus der späten Kupferzeit aus versunkenen Siedlungen im Warna-See. Die Göttin des Sees aus der späten Kupferzeit, 2. Hälfte des 5. Jahrtausends vor Christus aus der Siedlung Arsenala im versunkenen Warna-See. Der Kopf ist aus Ton. Thrakische Keramik, frühe Eisenzeit 12.-6. Jahrhundert vor Christus, aus der Region von Warna. Thrakische Grabbeigaben aus dem Nordosten Bulgarien, aus Keramik, Bronze, Knochen und Glas. 4.-3. Jahrhundert vor Christus. Thrakische Keramik, handgefertigt und auf der Töpferscheibe geformt. Frühe Eisenzeit, 6.-5. Jahrhundert vor Christus. Nekropolen in Ravna und Dobrina in der Warna-Region. Nr. 1 Rhyton, hornfömiges Trinkgefäß. in der Form eines Horns. Nr. 3 Krater, ein Gefäß zum Mischen von Wein und Wasser. Nr. 4 Tasse. Nr. 5 Krug. Foto mit einem thrakischen Grabhügel. Davor in der Mitte die Rekonstruktion eines thrakischen Grabes, 5.-4. Jahrhundert vor Christus. Thrakische Urnen aus den Nekropolen in der Nähe von Kipra, Dobrina und Ravna, 5.-4. Jahrhundert vor Christus. Thrakische, skythische und keltische Waffen und Rüstungen. Eisen und Bronze. Frühe Eisenzeit und hellenistische Zeit, 6.-3. Jahrhundert vor Christus. Nordost Bulgarien. Thrakische, skythische und keltische Objekte aus Bronze. Frühe Eisenzeit und hellenistische Zeit, 6.-3. Jahrhundert vor Christus. Nr. 6 keltische Armbänder, 3.-2. Jahrhundert vor Christus. Nr. 7 keltischer Torques, ein offener Arm- oder Halsreif, 3.-2. Jahrhundert vor Christus. Nr. 8 keltischer Ring, 3.-2. Jahrhundert vor Christus. Nr. 9 keltische Ringe und Applikationen, 3.-2. Jahrhundert vor Christus. Importierte hellenistische Keramik: schwarz glasierte Gefäße, eines davon in der Form eines liegenden Silenos, einer aus der griechischen Mythologie stammenden Gestalt, ähnlich einem Satyr. Antike griechische Keramik und Lampen, importiert aus Ionien und Attika. 6.-4. Jahrhundert vor Christus. Antike griechische Amphore, deren Hals mit dem Gesicht eines Satyr als Relief verziert war. 6.-3. Jahrhundert vor Christus. Informationstafel mit den verschiedenen Formen von Amphoren. Relief aus Marmor mit der Darstellung einer religiösen Prozession, 3.-2. Jahrhudnert vor Christus, Warna (Odessos) Landkarte mit den geschäftlichen, religiösen und kulturellen Kontakte der Stadt Odessos, des heutigen Warna im 6. bis 1. Jahrhundert vor Christus. Darstellung des Transportes der Amphoren und deren Befestigung in Rumpf der Schiffe. Informationstafel zur Geschichte von Odessos. Persönlicher Schmuck, Toilettenartikel und Votivgaben: importierte und lokal produzierte Produkte aus Bronze, Marmor, Alabaster, Glas und Blei. 5.-2. Jahrhundert vor Christus. Kosmetische Gefäße. Kleiner blauer Kopf aus Glas. Gefäße und Gegenstände aus dem 4.-1. Jahrhundert vor Christus aus Odessos. Nr. 1 Krug. Nr. 5 Gefäß für Wasser. Nr. 8 Dekorationen von Lampen und Kandelabern. Nr. 9 Helmapplikation mit dem Kopf der Athena. Nr. 10 Samartianische Pferdefangdekoration Dekorationen für das Dach aus Keramik, 4. Jahrhundert vor Christus, Odessos. Relief aus Marmor mit Widmung an die Helden Carabasmos. 2.-1. Jahrhundert vor Christus. Verschiedene Reliefs aus Marmor. Applikationen aus Elfenbein für einen Sarkophag aus Holz. 4.-3. Jahrhundert vor Christus. Vitrine mit Terrakottafiguren: importiert und lokal hergestellt. 4.-3. Jahrhundert vor Christus. Terrakottafiguren: importiert und lokal hergestellt. 4.-3. Jahrhundert vor Christus. Nr. 1 Nike. Nr. 9 Tanzende Mänaden und Satyrn, Verzierungen eines Sarkophags aus Holz. Nr. 8 Verzierungen eines Sarkophags aus Holz. Nr. 7 Dionysos und Ariadne, Verzierung eines Sarkophags aus Holz. Zwischen 2 Säulen mit ionischen Kapitellen der Kopf aus Marmor des Gottes Apollon. 5. Jahrhundert vor Christus aus Odessos. Ionische und korinthische Kapitelle. Informationstafel über die Entwicklung der Architektur in der römischen Zeit in Odessos. Pilasterstatuen der Nike und des Herkules aus Marmor. Ende des 2., frühes 3. Jahrhundert nach Christus aus den römischen Thermen in Odessos. Rechts daneben römische Röhren aus Ton für römische Heizsysteme bzw. Hypokaustum. Hinter dem Durchgang ein Foto der Ruine der römischen Therme und Fische aus Marmor für Brunnen. Grabstein des Artemidoros, Sohn von Apolodoros, Marmor, 2. Jahrhundert nach Christus, Odessos. Grabstein aus Marmor mit beidseitigen Reliefs des thrakischen Reiters und des Dionyssos, Sohn des Antiphilos mit dem thrakischen Namen Skroris. 2. Jahrhundert nach Christus, Odessos. Korinthisches Kapitell aus Kalkstein, 3. Jahrhundert nach Christus, Devnya (Marcianopolis) Grabsteine mit Reliefs Ausstellungsraum mit Grabsteinen und Statuen mit Darstellungen von Löwen Sarkophag aus Marmor von Dionyssios, Sohn von Hestyaos, 2.-3. Jahrhundert nach Christus, Odessos. Landkarte von Odessos und den Provinzen auf dem Balkan während des Römischen Reiches, 1.-3. Jahrhundert nach Christus. Terrakottafiguren, 1.-3. Jahrhundert nach Christus, Odessos. Spielzeugfiguren eines Reiters und eines spielenden Kindes. Grabstein aus Marmor von Asclepiades, Sohn des Apellas, Arzt und Hoherpriester des großen Gottes von Odessos. Spätes 2. Jahrhundert nach Christus, Odessos. Römische Waffen, Rüstungen und Dekorationen für Pferde und Streitwagen aus Bronze, Eisen und Blei. 1.-3. Jahrhundert nach Christus, Odessos und Nordost- und Süd-Bulgarien. Nr. 1 Fuß einer Statue eines römischen Kaisers. Nr. 10 Schildboss, eine Verstärkung aus Metall von einem Schild aus Holz. Importierte Bronzegefäße und Gegenstände des täglichen Lebens, kleine Büsten mit Henkeln. Nr. 6 und 7 Fuß eines Kandelabers und Fuß eines Möbelstücks. Römische Amphoren Gefäße aus Glas, imortiert und lokal hergestellt, 1.-3. Jahrhundert nach Christus. Gegenstände mit Bezug zur Theaterkunst, Silber und Keramik. 1.-3. Jahrhundert nach Christus. Lampen mit Theatermasken verziert. Kopf eines Schauspielers. Votiv- und weltliche Figuren und Reliefs. 1.-3. Jahrhundert nach Christus, Odessos Der Thrakische Reiter aus Marmor. 2.-3. Jahrhundert nach Christus, Odessos Reliefs mit Reitern und Darstellungen von Göttern und Göttinnen. Statue des Jupiter Dolichenus aus Marmor. Er war ab dem letzten Drittel des 1. Jahrhunderts ein Soldatengott, der vor allem von römischen Soldaten verehrt wurde. Er steht auf einem Stier. 3. Jahrhundert nach Christus, aus Izgrev in der Region Warna. Figuren mit religiösem Zweck und Gegenstände des täglichen Lebens aus Bronze. 1.-2. Jahrhundert nach Christus. Kleine Statuen verschiedener Götter und Göttinnen. Nr. 18 Ritualmaske der Gorgone Medusa. Landkarte von Odessos und seiner Umgebung im 4.-6. Jahrhundert nach Christus. Brunnen in der Form eines Panthers aus Marmor. Spätes 5., frühes 6. Jahrhundert nach Christus, Odessos Fragment eines Fußbodenmosaiks der Bischofskirche von Odessos. 5. Jahrhundert nach Christus. Infomationstafel mit Informationen zur frühen christlichen Periode, 4.-6. Jahrhundert nach Christus, mit einem Grundriss, einem Schnitt und einer Beschreibung für eine typische Basilika der damaligen Zeit. Ausstellungsraum mit Bauelementen aus christlicher Zeit, Mosaiken, Reliefs, Säulen und Kapitelle. Weihwasserbecken aus Keramik, 5.-6. Jahrhundert nach Christus aus Galata bei Warna. Früher byzantinischer Schmuck aus Gold, 5.-6. Jahrhundert nach Christus aus Odessos. Spätantiker Schmuck aus Gold. 4.-6. Jahrhundert nach Christus. Odessos und Marcianopolis. Römischer Schmuck aus Gold.1.-3. Jahrhundert nach Christus. Nekropole von Odessos. Hellenistischer Schmuck aus Gold, gefunden in Gräbern. 3.-4. Jahrhundert vor Christus. Odessos. Hellenistische Kette aus Gold, 3.-2. Jahrhundert vor Christus, gefunden in der Nekropole von Odessos. Informationstafel über die thrakische Armee. Thrakische Helme aus Metall. Infomationstafel zu verschiedenen Formen von Helmen. Verschiedene Helme aus Metall. Historische Häuser mit Reliefs an den Fassaden am Bulevard Knyaginya Maria Luiza. Blätter und Früchte des Milchorangenbaums (Maclura pomifera) Kathedrale Maria Himmelfahrt bzw. Muttergottes-Kathedrale: Dieses Wahrzeichen der Stadt wurde zu Ehren der russischen Soldaten im Befreiungskrieg erbaut. 1886 vollendet. Finanziert wurde sie durch eine Tombola. Die ist 46,55 m x 35 m groß und fast 48 m hoch. Mit ihren goldfarbenen Kuppeln hat sie die typischen architektonischen Merkmale einer russischen Kirche. Die Hauptfassade und der Eingang liegen im Süden. Sie steht auf der Plaza Sveti Sveti Kiril l Metodiy. Inneres: Architektonisch ist die Kirche eine dreischiffige Basilika. Im Norden die Ikonostase, die der Himmelfahrt Marias gewidmet ist. Sie stammt vom Holzschnitzer Ivan Filipov. Alle Wände sind mit Wandmalereien ausgestattet. Rechts vor der Hauptikonostase steht der Thron des Erzbischofs, 1897 geschaffen vom Holzschnitzer Nico Mavrodi. Hinter der Ikonostase eine Halbkuppel, bemalt mit der Heiligen Dreieinigkeit bzw. Trinität und zahlreichen Seraphim. Am Übergang zum rechten Seitenschiff Ikonen. Im rechten bzw. östlichen Seitenschiff eine kleinere Ikonostase, die dem heiligen Nikolaus gewidmet ist. Die östliche Seitenwand ist bemalt mit der Darstellung derTaufe Christi. Wandmalereien im Joch davor, mit zahlreichen Heiligen. Blick in die Kuppel der Vierung mit Christus Pantokrator. Linkes, westliches Seitenschiff mit einer Ikonostase, die dem heiligen Alexander Newski gewidmet ist. An der westlichen Wand Malereien mit den 12 Aposteln, die sich um Maria versammelt haben. Am Gewölbe hängt ein großer schmiedeeiserner, achteckiger Leuchter. Weitere Wandmalereien und Blick in ein bemaltes Gewölbe mit einem Kreuz und Seraphim. Wandmalerei mit der Auferstehung Christi und der Geburt Marias. Ikonen in aus dunklem Holz geschnitzten Ständern. Historisches Haus an der Bulevard Knyaginya Maria Luiza. Auf der anderen Straßenseite, hinter dem Uhrturm, das Opernhaus von Warna. Grundsteinlegung 1912. Der Bau verzögerte sich durch die bevorstehenden Balkankriege. Nach Kriegsende wurde das Theater 1932 eingeweiht. Entworfen von Nikola Lazarov (1870-1942). Denkmal auf dem Unabhängigkeitsplatz für den ehemaligen Bürgermeister von Warna Ivan Cerov (1857-1938), der 1912 den Grundstein für das Opernhaus gelegt hatte. Geschaffen vom Bildhauer Plamen Bratanow (1955-) aus Bronze und Kupfer. Historisches Haus am Bulevard Knyaz Boris I., einer belebten Fußgängerzone. Hier gibt es ein Denkmal für den bulgarischen Architekten Dabko Dabkov (1875-1940). Das Denkmal aus Metall vom Bildhauer Veselin Kostadinov, zeigt den Architekten sitzend auf einer Bank. Historische Häuser am Bulevard Knyaz Boris I.mit Pilastern und Reliefs auf den Fassaden. Streetart, Graffiti auf einem Bauzaun. Musiker mit einem bulgarischen Holzblasinstrument. Musikerin mit einer kleinen Harfe. Auf einem kleinen Platz steht eine moderne Plastik, auf dem Weg zum Meer, zwischen den Strassen „Mihail Koloni“, „Voden“ und „Kniaz Boris I“. Kleine Wasserfontänen kommen aus dem Boden. Sie ist 2,10 m große, hat den Namen „Der Fischer und der Goldfisch“ und stammt vom Bildhauer Venelin Bozhidarov. Weitere prächtige historische Häuser. Kirche des heiligen Nikolaus: Entworfen vom bulgarischen Architekten Janko Konstandis (1926-2010), erbaut 1865. Einst war sie eine griechisch-orthodoxe Kirche, heute eine bulgarisch-orthodoxe Kirche. Gegenüber ein historisches Haus (Jugendstil) an einer Ecke mit halbrunden Balkonen mit Adlern als Konsolen, einer kleinen Kuppel und Reliefs an der Fassade. Denkmal für Stefan Karadscha (1840-1868) bzw. Stefan, Kjučuk Karadža (GND), ein bulgarischer Heiduckenführer, von Cyril Todorov.
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Fahrt von Warna, Richtung Westen zum Reiter von Madara, in der Nähde des Dorfes Madara. Historische Häuser mit schmiedeeisernen Balkongittern und Toren in Warna. Moderne Hochhäuser. Hauptbahnhof von Warna. Die Gebäude wurden 1908-1925 erbaut. Turm mit Uhr aus Deutschland. Autowerkstatt am Straßenrand. Kleines Dorf Am Straßenrand zum Abriss vorgesehene Ruinen. Bunte moderne Gebäude. Ungewöhnliches Verkehrszeichen mit einem Verbot für Pferdewagen. Seilbahn zum Transport von Rohstoffen oder Baumaterialien. Fabrikgebäude Landschaft mit Felsen. Kaspitschan, Mahn- und Gedenkstätte mit der Statue eines antiken Kriegers. Blick auf die Sandsteinfelsen oberhalb des Dorfes Madara
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Reiter von Madara: Europas einziges bekanntes Felsrelief in dieser Größe aus dem frühen Mittelalter. Seit 1979 UNESCO-Weltkulturerbe. Das Relief war Teil der Hauptkultstätte des Ersten Bulgarischen Reiches und befindet sich an einer etwa 100 Meter hohen Klippe aus Sandstein. Es wurde 1872 von der Wissenschaft entdeckt. In 23 Metern Höhe zeigt es einen Reiter, zu dessen Füßen ein Löwe liegt, den er soeben mit einem Speer getötet hat. Begleitet wird der Reiter von einem Hund. Jüngsten Forschungen zufolge, ist der Madara-Reiter eine triumphale Darstellung des bulgarischen Khans Terwel (Wirkungsdaten 701–721) dar, wie die ihn umgebenden Inschriften nahelegen. Die Inschriften sind in griechischen Buchstaben gehalten. Kleines Gebäude und Stützmauern neben der, steil nach oben führenden Treppe. Infomationstafel Museum beim Madara-Reiter: Informationstafel Historisches Foto vom Marada-Reiter mit Forschern von 1901. Artefakte aus den Grabhügeln auf dem Plateau, Krüge aus Ton. Schmuck aus Silber, Dolch und Werkzeuge aus Bronze, entdeckt in einem Grab aus der späten Bronzezeit. Artefakt aus einem thrakischen Heiligtum in der Großen Höhle, dem Schrein der Nymphen. Relief mit der Darstellung von Zeus und Hera. Informationstafel zu thrakischen Heiligtümern. Relief aus Marmor mit der Darstellung eines thrakischen Reiters. Marmorplastiken mit Darstellungen von Menschenköpfen. Gefunden im Heiligtum von Bobanov, 1.–4. Jahrhundert nach Christus. Dieses im Norden des Reiters von Madara gelegene Heiligtum ist Tyche gewidmet, der Göttin die Glück und Wohlstand personifiziert. Relief aus Marmor mit einem Hund und einem Wildschwein, Keiler. Infomationstafel mit einer Abbildung des Reiters von Madara und den ihn umgebenden griechischen Inschriften. Erste goldene Gürtelverzierung aus Madara, 9. Jahrhundert nach Christus, Replik. Flachrelief mit der Darstellung eines Schamanen, 7.-9. Jahrhundert nach Christus. Zweite goldene Gürtelverzierung aus Madara, 7.-8. Jahrhundert nach Christus, Replik. Infomationstafel zu denArchäologen, die an der Erforschung des Reiters von Marada beteiligt waren. Scherben von spätmittelalterlichem Essgeschirr aus Keramik. Bei Ausgrabungen 1934/35 in Madara entdeckte Objekte aus Knochen. Informationstafel mit Foto einer bis heute genutzten Felsenkirche aus dem 12.-14. Jahrhundert.
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Fahrt nach Sweschtari nördlich von Mandara Laden mit Lebensmitteln, der 24 Stunden geöffnet ist. Haus mit kleinem Feld mit Weinreben. Kleines Haus mit viel Müll. Blick auf einen Ort mit einer Moschee. Baustelle einer großen Fotovoltaikanlage. Schrottplatz mit zahllreichen Autos. Industrieanlagen, Maisverarbeitungsanlage bei Rasgrad. Kleines Haus mit viel Holz und Müll im Garten. Haus mit Schafen und Hühn Moderne, gepflegte Einfamilienhäuser. Isperich: Auf einem Platz ein kleiner Torbogen mit einer Statue des heiligen Michael oben auf dem Dach. Denkmal für gefallene Soldaten. Historisches Haus. Moderne Autowaschanlage. Modernes Einfamilienhaus. Schweschtari: Am Straßenrand Infomationstafeln, ein kleiner Trinkwasserbrunnen mit einer Nachbildung der Skulpturen im Thrakergrab von Sweschtari und ein Kiosk. Schuppen, Gärten und Häuser am Straßenrand. Landschaft mit Hügeln und einem kleinen See, einige Kühe.
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Thrakergrab von Sweschtari Landkarte des archäologischen Gebietes am Straßenrand. Hügelgrab bzw. Tumulus. Karte des archäologischen Reservats Svorianovo Auf engem Raum gibt es hier 140 archäologische und historische Denkmäler, von denen einige noch nicht erforscht sind. Vor mehr als 5000 Jahren war diese Gegend besiedelt. Zu den bekanntesten Orten gehören die thrakischen HügelgräberNr. 4 rechts oben, kennzeichnet das Thrakische Grab mit den Karyatiden. Es ist umgeben von weiteren Hügelgräbern. Eingang zum Königsgrab, welches hier im Original existiert. Nur 10 personen dürfen gleichzeitig in den klimatisierten Raum, dies auch nur für 15 Minuten. Fotografieren ist streng verboten. Zwischen den Hügelgräbern spielende Straßenhunde. Museum: Zwei Schaufensterpuppen mit den typischen, thrakischen Gewändern. Historisches Foto von der Endeckeung des thrakischen Königsgrabes. Fotos der thrakischen Gruft: 7,5 m lang, an der Vorderfront 6,5 m breit. Die Gramkammer ist innen 4,45 m hoch. Es gibt die Hauptgrabkammer und drei weitere Kammern, die jeweils mit einem eigenen Gewölbe versehen sind. Reliefs aus Stierköpfen und Rosetten und Bemalungen haben sich über dem Eingang erhalten. Details weiterer Reliefs Eine Tür aus Stein mit geometrischen Reliefs trennt die Grabkammer des Fürsten von den Kammern der übrigen Toten. Bestattungsbett des Fürsten. Das Innere der Hauptgrabkammer. 4 dorische und 1 korinthische Säule tragen einen Architrav. Zwischen den Säulen 10 als Relief gestaltete Statuen von Frauen, die wie Karyatiden die Hände nach oben halten. Sie sind in lange, mit Falten und einem Gürtel ausgestattete Gewänder gehüllt. Zum Teil hat sich auch hier noch Bemalung erhalten. Wandmalerei mit der Szene der Heroisierung in der Lünette der Grabkammer Schüsseln aus Keramik aus dem Grab. Weitere Grabbeigaben.
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Fahrt nach Russe, direkt an der rumänischen Grenze, an der Donau: Schuppen, Gärten und Häuser am Straßenrand. Feld mit Tabak und offener Schuppen zum Trocknen der Blätter. Farbiges Sgraffito an einer Hauswand mit der Darstellung einer Familie. Modernes Haus mit Apotheke und Wohnungen. Spielplatz für Kinder.
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Russe: Die Stadt mit 121.000 Einwohnern liegt direkt an der Donau, dem Grenzfluss nach Rumänien. Früheste Siedlungsspuren stammen bereits aus dem 5. Jahrtausend vor Christus. Der thrakische Stamm der Geten gründete die Stadt im 2. Jahrhundert vor Christus. Die Römer errichteten hier im 2. Jahrhundert nach Christus ein Militärlager und bauten es zu Verteidigungszwecken weiter aus. Die Stadt hieß damals Sexaginta Prista, was Hafen der 60 Schiffe heißt. In spärerer Zeit lagen hier auch die osmanischen Kriegsschiffe. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Stadt zum größten Donauhafen Bulgariens. Gradski-Station Blick vom Hotel auf die Donau und die umgebende Bebauung. Auf dem gegenüber liegenden Ufer ist Rumänien und Bukarest weniger als 100 km entfernt. Die Stadt von oben. Links die Donau, in der Mitte der Platz der Freiheit mit vielen Bäumen. Links am Platz das Gerichtsgebäude, rechts am Platz das Rathaus. Der Platz ist für Autos gesperrt Denkmal der Freiheit auf dem Platz der Freiheit. 1906 errichtet, 18 m hoch, geschaffen vom italienischen Bildhauer Arnoldo Zocchi (1862-1940). Es erinnert an die Befreiung Bulgariens von der osmanischen Herrschaft. Stadttheater „Sava Ognyanov“, das prächtigste Gebäude von Russe. Erbaut 1898-1901 im Stil des Späthistorismus, nach Plänen von Peter Paul Brang (1852-1925). Neben dem Theater ein historisches Haus mit zahlreichen Büsten an der Fassade, Balkonen mit verschiedenen Brüstungen und aufwändiger Gestaltung der Fenster mit Skulpturen. Informationstafel mit den Wein-Straßen der Umgebung. Das moderne Rathaus von Russe aus Beton. Gebäude der Staatsoper Gerichtsgebäude Grand Hotel Riga, ein Hochhaus direkt am Ufer der Donau. Dekoration im Hotel mit der Darstellung der Kapitolinischen Löwin mit Romulus und Remus. Blick auf die Donau. Frühstücksbuffet mit Bienenwaben mit Honig. Den Großhandel Metro gibt es hier auch.
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Felsenkirchen von Iwanowo: Die Felsenkirchen befinden sich 22 km südwestliche der Stadt Russe. Einsiedler erweiterten ab dem 12. Jahrhundert natürliche Höhlen zu Felsenkirchen.Es entstanden zum Teil künstlerisch wertvolle Wandmalereien durch die finanzielle Unterstützung der damals Herrschenden.Die Angriffe der Osmanen machten dem Mönchsdasein in der Einsamkeit ein Ende. Seit 1979 sind sie Bestandteil des UNESCO-Weltkulurerbes. Kleine Landkarte mit dem Flusstal und den gekennzeichneten Felsenkirchen. Die einzige frei zugängliche Kirche ist die Sveta-Bogoroditsa-Kirche bzw. Kirche der heilgen Mutter Gottes: In dieser ehemaligen Klosterkirche, befinden sich die bedeutendsten Fresken aus dem 14. Jahrhundert. Durch Touristen, Feuchtigkeit, Licht und Temperaturschwankungen waren die Fresken so bedroht, daß man die Kirche in den 1980er Jahren für die Öffentlichkeit gesperrt hat und nach aufwendiger Konservierung 2002 wieder zugänglich gemacht hat. Sie befindet sich in 38 m Höhe über der Straßen in den steilen Kalkfelsen. Die besteht aus einem Narthex und einer angrenzenden Kapelle. Die Kirche ist gut 16 m lang, 4 m breit und nur 2,15 m hoch. Ihre Fresken sind in rechteckige Segmente unterteilt, welche die letzten sieben Tage im Leben Christi und das Leben Johannes des Täufers darstellen. Im Narthex befinden sich die Bildnisse des Zaren Iwan Alexander, der Zarin Theodora und von einigen Heiligen. Die Fresken der Kapelle zeigen Motive aus dem Leben früher syrischer christlicher Eremiten. Steiler Weg mit Stufen hinauf zur Felsenkirche. Blick in die zerklüfteten Felsen. Informationstafel zu den Fresken. Sie gehören dem sogenannten paläologenischen Stil an, benannt nach der paläologenischen Dynastie, die im Byzantinischen Reich herrschte. Die häufige Darstellung von Szenen aus dem Leben frühchristlicher Eremiten zeugt vom Einfluss des Hesychasmus, dessen Anhänger durch Stille und Gebet die Vereinigung mit Gott anstreben. Extrem enger Eingang in die Kirche. Details der Wandmalereien. Blick von der Felsenkirche hinunter ins Tal. Typisch bulgarisches Restaurant mit kleinem Wasserrad außen. Dekorationen innen. Typisch bulgarisches Geschirr aus Keramik. Mauer aus Bruchsteinen mit einem großen Tor aus Holz. Hinweise auf Todestage an einer Wand.
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Arbanasi: kleines Dorf in der Nähe von Weliko Tarnowo. Christi-Geburt-Kirche: sie ist die älteste Kirche von Arbanasi und stammt aus dem 16./17. Jahrhundert. Alle Wände sind mit Wandmalereien versehen, die 1632-1649 entstanden sind. Informationstafel Blick auf die einschiffige Kirche von außen. Man kann sehen, daß dieser Bereich einmal mit Rundbögen offen gestaltet war und erst nachträglich zugemauert wurde. Vor dem Eingang der Kirche im Westen, befindet sich ein alter Friedhof. Über dem Eingang ein verwittertes Fresko, evt. Christus Pantokrator flankiert von Maria und einem Heiligen. Details der Wandmalereien.
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Weliko Tarnowo: Preobrashenski-Kloster bzw. Kloster der Verklärung Christi: Orthodoxes Kloster, welches im 14. Jahrhundert, während des zweiten Bulgarischen Reiches gegründet wurde. Es wurde durch Erdrutsche zerstört und ab 1834 wieder aufgebaut. Nikola I. Fičev (1800-1881) schuf den Glockenturm und die Kirche. 15 Jahre später wurde sie von Zahari Zograf (1810-1853) bemalt. Holzschnitzereien und Ikonen wurden von lokalen Handwerkern geschaffen. Während des Krieges 1877/78 wurde das Kloster als Feldlazarett genutzt. Eingang zum Klostergelände durch ein mehrgeschossiges Haus. Im Durchgang Rundbogenarkaden und an der Wand ein Brunnen. Blick auf die bemalte Kirche von Südosten, mit dem Kirchturm aus Natursteinen. Auf der südlichen Seite des Chores, befindet sich eine besondere Wandmalerei. Es zeigt das Rad des Lebens, als Symbol für die Vergänglichkeit des Lebens. In der Mitte eine junge Frau, außen Männer, die die verschiedenen Etappen des Lebens durchlaufen. Außerdem die vier Jahreszeiten. Zwei Engel drehen das Rad, sie symbolisieren Tag und Nacht. Unten der Tod mit Sense und der Höllenrachen. Inneres: Eingangsbereich mit floralen Wandmalereien und historischen Fotos. Wandmalereien mit zahlreichen Heiligen, oben den 12 Aposteln und unten rechts, der Zugang zum Höllenrachen. Ein Engel mit Blasinstrument ruft die Toten aus den Gräbern. Details mit dem Teufel im Höllenrachen, den Höllenqualen und am Durchgang in den nächsten Raum ein Engel. Über dem Durchgang die Darstellung der Seelenwaage und eines Altars mit Kreuz. Links zahlreiche weitere Heilige und 6 der 12 Apostel ganz oben. Links neben dem Durchgang die Seligen, deren Seelen in einem Tuch auf Abrahams Schoß ruhen. Direkt neben dem Durchgang der Erzengel Michael mit dem Schwert. Der nächste Raum wird gerade restauriert. Der Blick auf die Wandmalereien ist teilweise durch Gerüste versperrt. Große Darstellungen von Heiligen, dazwischen Nischen mit Gefäßen. Unter den Wandmalereien schlichtes Chorgestühl. Dazwischen Lesepulte, Kerzenleuchter, aus Holz geschnitzte Halterungen mit Baldachin für Ikonen. Blick in die „Vierung“ mit Kuppel und rechts und links jeweils einer Halbkuppel. Dahinter der Chor mit der Ikonostase. In den Pendentifs unter der Kuppel die Darstellung der 4 Evangelisten. In der linken Halbkuppel die Darstellung der Passion, rechts die Darstellung des Lebens Christi ab seiner Geburt. Von der Kuppel hängt ein Kronleuchter. Linke Seite mit Halbkuppel und einem Ofen. Unterhalb der Darstellung der Passion, fast lebensgroße Heilige mit Lanzen. Details Rechte Halbkuppel mit dem Leben Christi. Auch hier darunter bewaffnete Heilige. Kuppel mit Christus Pantokrator im Zentrum, umringt von zahlreichen Heiligen in zwei Reihen angeordnet. Details weiterer Wandmalereien. Ikonostase Am Hang beim Ausgang ein historisches Gebäude mit Balkonen bzw. Galerien aus Holz vor der zweigeschossigen Fassade. An den Balkonen hängen einige Glocken. Vor dem Erdgeschoss zwei Karren aus Holz und ein Traktor. Fahrt zurück zum Hotel in Weliko Tarnowo, vorbei an einem Zaun aus Beton mit Darstellungen von Soldaten mit Stahlhelmen. Rachev Hotel Bolyarski: Eingangshalle im Hotel mit modernen Wandmalereien, mit der Darstellung der historischen bulgarischen Königsfamilie von Iwan Assen II., Zar des Zweiten bulgarischen Reiches. Wandmalereien im Frühstücksraum, ebenfalls mit Darstellungen des bulgarischen Königspaares beim Feiern oder Besuch des Königs auf dem Land. Dachterrasse des Hotels. Blick von der Dachterrasse auf den Fluss Yantra, die an der Flussschleife liegende Altstadt, das Asenevtsi-Denkmal und die 1934 eröffnete Boris Denev Kunstgalerie. Asenevtsi-Denkmal: Würdigung der Assen-Dynastie, die die mittelalterliche Geschichte der Stadt maßgeblich geprägt hat. Anlässlich des 800. Jahrestages der Gründung des Bulgarischen Reiches wurde das Denkmal mit seinen 4 Schwertkämpfern auf Pferden errichtet. Die Kunsthandwerker wurden angeführt vom Bildhauer Krum Damyanov (1937-). Informationstafeln mit Stadtplan. Denkmal für den Premierminister von Bulgariens 1887-1894 Stefan N. Stambolov (1854-1895). Kleine Magnetfiguren von bulgarischen Frauen in Tracht, Andenken. Rundgang durch die Ulitsa Georgi S. Rakovski in der Altstadt. Rundbogenarkaden säumen teilweise die Straße, Restaurants mit lebensgroßen sitzenden Figuren in Tracht davor. Schmale, nur durch Treppen begehbare Gassen führen teilweise durch die Altstadt. Eingang eines Restaurants mit einem mit kleinen Plastiken dekorierten Brunnen davor. Blick in den Innenhof des Restaurants mit Rundbogenarkaden im Obergeschoss. Sitzende, lebensgroße Statue einer Frau in Tracht, die einen Teller hält. Blick in eine Weberei für traditionelle Stoffe und Tischläufer. Weitere sitzende, lebensgroße Statue eines Heiligen, der seine eigene Ikone hält. Brettchen aus verschiedenfarbigem Holz gefertigt. Aus Holz geschnitzte kleine Tiere zum Spielen. Blick in die Werkstatt und den Laden eines Holzschnitzers. Holztür mit Verriegelung, Klinke und Metallbolzen. Schaufenster eines Ladens mit Kunstgewerbe und Andenken, hier Bulgarische Familie in Tracht als kleine Puppen. Schmuck. Kleine Figur eines in Fell gekleideten Kuker oder Babugeri, eine traditionelle Figur des bulgarischen Fasching. Historisches Haus mit mehreren Etagen am Ende der Straße. Historisches Haus mit schmiedeeisernen Gittern als Tor und Geländer einer Terrasse. Blick in eine weitere kleine Gasse mit vielen Weinreben an den Häusern. Statue aus Metall eines Posaunisten. Weitere schmale Straßen mit historischen Häusern, im Erdgeschoss aus Steinen und überkragendem Obergeschoss. Denkmal für den Schriftsteller Emilijan Stanev (1907-1979) Weitere Gasse in der Altstadt. Hadji Nikoli Inn, historisches Haus von 1858. Architekt war Kolyo Ficheto, der sich von venezianischen Palästen inspirieren ließ. Heute befindet sich hier ein Restaurant, eine Bar, Museum und Kunstgalerie. Im Inneren flache gemauerte Gewölbe, Durchgänge umgeben von Bruchsteinen, Kamin. Modernes Gebäude.mit Rundbogenarkaden vor dem Eingang. Blick auf die, auf einem Hügel liegende, Tsarevets-Festung mit der Kathedrale der Patriarchen an höchster Stelle. Sie wurde im 12./13. Jahrhundert auf den Resten antiker Siedlungen vom Zarenhaus Assen errichtet. Um die 200 Jahre lang, galt sie als uneinnehmbare Festung der mittelalterlichen bulgarischen Hauptstadt. Wegen des starken Regens konnten wir das nicht besichtigen. Kleiner Platz mit einem pyramidenförmigen Denkmal. Gebäude der Bierbrauerei Corona. Einkaufszentrum
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Fahrt zum Kloster Troyan Kühe auf der Weide Kleiner Fluss mit extrem viel Wasser Landschaft mit Hügeln und Feldern. Laden mit Figuren als Dekoration für den Garten, Schalen aus Holz, Schnitzereien aus Holz Modernes Haus Kleiner Fluss mit extrem viel Wasser. Bahnübergang mit einem Häuschen für den Bahnwärter. Altes Fabrikgebäude. Farbige Werbung für Fruchtsaft an der Straße. Moderne Villa mit Garten. Moderner farbiger Laden für den Verkauf von Kunstgewerbe. Am Eingang bemalte Statue eines Menschen aus Holz Laden mit Lebensmitteln. -
Troyan bzw. Trojan: kleine Stadt mit ca. 17.000 Einwohnern. Trojan liegt an den Nordhängen des Balkangebirges, im so genannten Vorbalkan, am Ufer des Beli-Ossam-Flusses. Sie liegt circa 160 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Sofia. Funde belegen, daß die Gegend bereits in der Altsteinzeig besiedelt war. Während der Bronzezeit siedelten die Thraker hier. , die bereits von den Römern in 2. Jahrhundert gegründet wurde. Benannt ist sie nach Kaiser Trajan oder der Via Trajana. Trojan ist auch die Hauptstadt des Pflaumenschnapses, der angeblich im 17. Jahrhundert von den Mönchen des Troyan-Klosters erfunden wurde. Lange Zeit gelang es ihnen, das Rezept geheim zu halten. Inzwischen brennt hier jede Familie ihren eigenen Schnaps. Trojan-Kloster: Zehn Kilometer südöstlich von Trojan liegt Bulgariens drittgrößtes Kloster. Es wurde Anfang des 17. Jahrhunderts gegründet, als sich hier ein Mönch mit seinem Schüler andiedelte. Ein weiterer Mönch nächtigte hier einige Jahre später. Er hatte eine Ikone aus Athos dabei. Bei dem Versuch mit der Ikone weiterzureisen, verblieb die Ikone der Legende nach, immer wieder in Trojan. So blieb die Ikone der „Dreihändigen Jungfrau“ im Kloster und ist heute Ziel zahlreicher Pilger. Nach der Eroberung des Zweiten Bulgarisches Reichs durch die osmanischen Türken wurde das Kloster mehrfach zerstört und die darin lebenden Mönche getötet. Erst in der Ära der bulgarischen Wiedergeburt wurde das Kloster mit neuen Wohnungen wieder aufgebaut, die größtenteils aus den 30er und 40er Jahren des 19. Jahrhunderts stammen. Mit der Zeit wird die Rolle des Klosters als Bildungszentrum immer größer. 1869 wurde eine Klosterschule gegründet, in der teilweise bis zu 100 Schüler aus den umliegenden Dörfern unterrichtet wurden. In den 1870er Jahren war das Kloster aktiv in den bulgarischen Befreiungskampf gegen die Türken eingebunden und bot immer wieder Unterkunft für Revolutionäre und Freischärler. Infomationstafel mit dem Grundriss der Klosteranlage Eingang zum Kloster in Norden der Anlage. Gedenktafel aus Metall für den Revolutionär Vasil Levski (1837-1873). Im Durchgang ein alter Brunnen. Blick über einen Innenhof mit Garten auf ein weiteres Tor mit einem Vorbau aus Holz mit zwei Etagen. Neben dem Durchgang ein Mosaik mit der Darstellung von Maria mit dem Jesuskind. In dem Innenhof ein Garten mit alten Bäumen, begrenzt durch Gebäude des Klosters, in denen sich auch ein Laden befindet. Vitrine mit Andenken und Devotionalien. Im Garten stehen ein kleiner bemalter Karren für Kinder und ein weiterer Karren aus Holz mit Blumentöpfen. Im Durchgang zum nächsten Innenhof eine alte Kutsche. Auf dem Torflügel aus Holz das Christusmonogramm aus Metall. Blick zurück auf den Durchgang mit der Kutsche. Darüber die um den zweiten Innenhof angelegten Wohnungen, die in 2 Etagen übereinander liegen. Blick in den zweiten Innenhof mit den umgebenden Gebäuden mit Wohnungen und dem Turm, in dem sich in der 2. Etage die Kapelle des heiligen Kyril und Method befindet. Links daneben die 1835 von Meister Konstantin aus Peschtera erbaute Kirche. Links der Chorabschluss, Apsis und über der Vierung eine kleine Kuppel. Dem Kirchenschiff ist ein Exonarthex vorgelagert, der von außen mit floralen Motiven bemalt ist. Detail des Turms mit einer kleinen Rundung des Chores und darüber Bildnisse von Kyrill und Method. Zwischen den Etagen Bänder mit glagolithischer Schrift. Blick auf den Exonarthex mit Rundbogen. Die Wandmalereien an der Außenwand der Kirche sind vom Ikonenmaler Sachari Sograf (um 1810-1853) 1849 geschaffen worden. Nordseite des Exonarthex: neben dem Eingang im Norden, die seltene Darstellung des Rad des Lebens mit dem Höllenrachen darunter. Blick in eine ovale Kuppel mit Malereien neben dem Eingang. Blick in die Kuppel vor dem Eingang mit der Darstellung der Geschichte um Adam und Eva. Malereien im Tympanon des Eingangs im Norden mit der Darstellung des Todes Mariä. Blick entlang des Exonarthex im Norden. Darstellung von Kyril mit einem Papier mit glagolithischer Schrift und Method. Darstellung eines Heiligen am Ende. Stark beschädigte Kuppel und ovale Kuppel am Ende des nördlichen Exonarthex. Blick durch den Exonarthex im Westen. Direkt davor, neben dem Turm, Nischen in der Außenwand der Klosteranlage für Opferkerzen. Wandmalerei mit der Darstellung des himmlischen Empfangs der Seligen. Im Innenhof eines Gebäudes wiegt Abraham die Seelen in einem Tuch auf seinem Schoß. In der Kuppel davor die Darstellung der Seelenwaage und dem Höllenrachen. Eingang im Westen mit Tür aus geschnitzem Holz. Flankiert von Wandmalereien mit der Darstellung von Erzengeln, links Michael, rechts Gabriel. Wandmalerei über dem Eingang. Gewölbe vor dem Eingang mit dem segnenden Christus und den 12 Aposteln. In der nächsten Kuppel wieder die Darstellung des Höllenrachens. An der Wand darunter die Darstellung der Verdammten, Höllenqualen und ein weiterer Höllenrachen. Blick durch den Exonarthex im Westen. Zahlreiche Glocken aufgereiht an einem der Geländer eines Balkons. Blick vom Klostergelande auf die Außenmauer mit einem Turm im Süden der Klosteranlage. Inneres der dreischiffigen Kirche: Die Wände des Innenraums sind vollständig mit Wandmalereien von Zahari Zograf versehen. Blick in das nördliche „Querschiff“ mit Halbkuppel. In der Halbkuppel die Auferstehung Christi, darunter die Grablegung und Szenen aus dem Leben Jesu. Ganz unten fast lebensgroße Darstellungen von Heiligen mit Waffen. Davor steht Chorgestühl und an der Seite eine Ikone. Im Gewölbe vor der Halbkuppel die Darstellung der Passion Christi. Blick in die Vierung mit einem großen Kronleuchter, der von der zentralen Kuppel hängt. Blick in die Kuppel mit Christus Pantokrator, umgeben von zahlreichen Heiligen und den 12 Aposteln zwischen den Fenstern der Kuppel. Kronleuchter Intarsien aus Stein auf dem Fußboden. Blick von der Vierung auf die 1839, aus Holz geschnitzte Ikonostase. Sie stammt von den Meistern Petar und Nikola Mateew aus der „Schule von Trjavna“. Vor der Ikonostase Kerzenleuchter und Ikonen in vergoldeten, geschnitzten Rahmen. Die bedeutendste Ikone ist die verehrte „Dreihändige Muttergottes“ bzw. „Dreihändigen Jungfrau“, die im 17. Jahrhundert von Athos gekommen ist. Weitere Wandmalereien mit der Darstellung des letzten Abendmahls und dem Tod von Maria, umgeben von den 12 Aposteln. Kronleuchter aus Metall mit Darstellungen von Drachen. Der aus Holz geschnitzte Sitz des Popen. Ikone. Südliches „Querschiff“ mit noch nicht restaurierten Wandmalereien. Durch den Ruß der Kerzen, sind die Darstellungen der Geburt Jesu und der im unteren Bereich stehenden Heiligen mit Waffen kaum zu erkennen. Gestickte Darstellung des Christus Pantokrator. In einem geschnitzen Rahmen aus Holz ein silbernes Relief mit der Darstellung eines heiligen Reiters. Weitere Wandmalereien. Das Grabmal eines Popen im Inneren der Kirche. Wandmalereien. Blick in eine weitere Kuppel mit der Darstellung von Maria. Details weiterer Wandmalereien. Blick in den Vorraum mit Ikonen und Wandmalereien. Museum mit weiteren Ikonen und schmiedeeisernen Kerzenleuchtern. Laden mit Andenken, kleinen Ikonen, Devotionalien und Holzschnitzereien. Auslage mit verschiedenen Messern. Plastik eines Mannes aus Keramik.
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Fahrt zurück nach Sofia Haus mit Weinreben und Stapeln von Holz davor. Verblühte Blütenstände der Schlitzblatt-Karde (Dipsacus laciniatus), Pflanze Historisches Haus mit Rundbogenarkaden und Balkon aus Holz darüber. Landschaften mit Feldern, Hügeln, einzelnen Häusern. Ein Bach mit einem Wehr unter der Brücke. Blick auf verbrannte Landschaft. Landschaft mit Feldern, Hügeln, Wald und im Hintergrund hohe Berge mit Schnee. Herbstfärbung in unberührten Waldern. Erster Schnee auf Häusern in den Bergen.
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Sofia: Blick auf die Skyline der Hauptstadt von Bulgarien. Nationales Historisches Museum bzw. Nacionalen Istoričeski Muzej: Bei dem Gebäude handelt es sich um den ehemaligen Palast des Parteiführers Todor Živkov. Es liegt inmitten eines großen Parks im Südosten am Rande der Stadt und am Fuße des Witoschagebirges. Das Innere ist fast im Originalzustand erhalten und zeigt den Geschmack des sozialistischen Parteiführers. Das Museum selber wurde 1973 gegründet. Die erste Ausstellung fand anlässlich der 1300-Jahr-Feier der Gründung Bulgariens 1984 statt. Damals befand sich das Museum noch im Stadtzentrum im Justizpalast. Nach dem Ende der kommunistischen Ära in Bulgarien 1990, wurde dann im Jahr 2000 das Museum in den ehemaligen Präsidentenpalast umgesiedelt. Es beherbergt über 650.000 Exponate, von denen nur etwa 10 % ausgestellt sind. Es zeigt auf einer Fläche von 6.000 qm einen umfassenden Überblick über die bulgarische Geschichte und Kultur von der Urgeschichte über das Altertum bis in die heutige Zeit. Informationstafel Fassade des Museums. Vom Foyer mit Kassettendecke aus Holz, führt eine breite Treppe in die beiden Ausstellungsetagen. Kostüm des Pagane aus dem Film „Khan Asparuch“ von 1981, für den Schauspieler Vania Tzvetkova (1958-). Kostüm des Khan Asparuch aus dem Film „Khan Asparuch“ von 1981, für den Schauspieler Stoyko Peev (1956-). Rekonstruktion eines Throns aus einem bulgarischen Film. In der ersten Etage hat sich ein großen Mosaik an der Wand erhalten. Die Raumhöhe ist sehr groß, weil diese Etage für repräsentative Staatsempfänge genutzt wurde. Der Fußboden ist mit Marmor belegt und Vitrinen mit Exponaten stehen an den Wänden. Vitrine mit mehreren rotfigurigen Lekythen, also griechischen Gefäßen zur Aufbewahrung von Olivenöl oder Parfüm. Sie stammen aus dem 3. Viertel des 4. Jahrhunderts vor Christus und stammen aus der Nekropole von Apollonia Pontica. In der Mitte hinten Statuen aus Terracotta von Demeter und Persephone. Kopie des thrakischen Goldschatzes von Panagjurischte, der 1949 gefunden wurde und seit 1970 im Archäologischen Museum in Plowdiw aufbewahrt wird. Die Gefäße aus Gold gehörten wohl dem thrakischen König Seuthes III. (Wirkungsdaten 330-295 vor Christus), vom Stamm der Odrysen. Details Vitrine mit Exponaten aus Gold: Nr. 1 Schmuckstücke, anthropomorphe Amulette aus dem Chalkolithikum, Kupfersteinzeit, 5. Jahrtausend vor Christus. Nr. 2 Schmucksammlung: Amulette, Armbänder, Halsketten aus dem Chalkolithikum, Kupfersteinzeit, 5. Jahrtausend vor Christus. Landkarte mit archäologischen Fundstätten in Bulgarien. Kopie einer Kultszene (Nr. 14) mit kleinen Figurinen aus dem späten Chalkolithikum, Ende des 5. Jahrtausends vor Christus. Schatzfund aus der frühen Bronzezeit, 2. Hälfte des 3. Jahrtausends vor Christus. Infomationstafel zur frühbronzezeitlichen Fundstätte in der Nähe des Dorfes Dubene im Karnovo-Kessel in Südbulgarien. Goldene Verzierungen aus einem rituellen Komplex aus der frühen Bronzezeit, 2. Hälfte des 3. Jahrtausends vor Christus. Goldschmuck, silberne Schatulle, Dolche, Glasperlen und Keramikgefäße aus einem rituellen Komplexaus der frühen Bronzezeit, 2. Hälfte des 3. Jahrtausends vor Christus. Geschenke einer symbolischen Bestattung, überwiegend aus Bronze, spätes 8. frühes 7. Jahrhundert vor Christus. Schatz von Borovo, 4. Jahrhundert vor Christus. Der Schatz besteht aus 5 vergoldeten Silbergefäßen: 3 Rhytonen, einem Rhytonkrug und einer ausladenden Schale. Ein Rhyton ist ein Trinkgefäß mit einem Hendel, welches zum Ausgießen von Trankopfern verwendet wurde. Im unteren Bereich befindet sich häufig die Darstellung eines Tierkopfes. Inschriften, die mit dem thrakischen Odryserkönig Cotys I. (383-359 vor Christus) in Verbindung stehen, wurden in den Gefäßen gefunden. Schatz von Rogozen. Silberne Schüsseln und Gefäße, teilweise vergoldet. Schatz von Letnitza, 1963 in der Nähe des Dorfes gefunden. Er wurde in einem umgedrehten Bronzegefäß aufbewahrt. Er besteht aus Applikationen für Pferdegeschirre aus vergoldetem Silber und einem eisernen Pferdezaumzeug im thrakischen Stil. Blick auf antike Mosaike an der Wand und einige antike Statuen ohne Kopf. Ohrring aus Gold mit der dreidimensionalen Darstellung eines Streitwagens mit der Göttin Nike, die zwei Pferde lenkt. Mitte des 3. Jahrhunderts vor Christus. Antike Halskette und Ohrringe. Exponate aus Metall: Köpfe, Zierelement, kleine sitzende männliche Statue Rotfigurige Keramiken: Nr. 1 rotfigurige Pelike. Dies ist eine in antiken attischen Werkstätten geschaffene Sonderform der Amphore, die später auch in anderen Gegenden produziert wurde. Dionysos reitet auf einem Panther. Zweites Drittel des 4. Jahrhunderts vor Christus. Nr. 4 kleine rotfigurige Oinochoe, eine kleine Kanne mit der Darstellung der Göttin Nike. Nr. 2 rotfigurige Oinochoe, eine Kanne mit Darstellungen von Figuren aus dem Zirkel des Dionysos. Weitere Vitrine mit rotfigurigen Keramiken, meist aus dem 4. Jahrhundert vor Christus: Nr. 5 rotfigurige Pelike. Landkarte des Balkan zur Zeit der späten Antike. Halskette und Ohrringe aus Gold, Edelsteinen und Perlen aus dem 4.-6. Jahrhundert nach Christus. Eine Fibel in der Form eines Vogels aus vergoldetem Silber, 4. Jahrhundert nach Christus. Ein Amulett, eine Applikation und ein Ring aus Gold, 4.-6. Jahrhundert nach Christus. Blick in den Festsaal mit riesigem Kronleuchter. Vitrine mit einer Kopie des Schatzes von Khan Kubrat (584-642), der im 7. Jahrhundert der Herrscher der Protobulgaren war. Das von ihm begründete Reich, wurde zur Keimzelle des Großbulgarischen Reiches. Der Schatz wurde 1912 durch Kinder in den Sanddünen in der Nähe des Dorfes Malaya Pereshepyne (in der Ukraine) entdeckt. Der originale Schatz befindet sich in der Eremitage in St. Petersburg. Der Fund bestand aus ca. 25 kg Gold und ca. 50 kg Silber und ist einer der größten archäologischen Entdeckungen des 20. Jahrhunderts. 70 Jahre Forschung haben bewiesen, dass es sich um Grabbeigaben aus dem Grab des Herrschers handelte. Der Kopie des Schatzes von Nagyszentmiklós bzw. Großsanktnikolaus oder Sânnicolau Mare in Rumänien: der Schatz wurde durch Zufall 1799 in der Nähe des Dorfes Sânnicolau Mare entdeckt, welches im 9. Jahrhundert zum Reich der bulgarischen Khane gehörte. Der originale Schatz befindet sich im Museum für Kunstgeschichte in Wien. Er besteht aus 23 goldenen Gefäßen, Krügen, Bechern in Form eines Stierkopfes, Schalen, Obstschalen, Rhyton und anderen.mit einem Gewicht von fast 10 kg. Luftbild der Grundmauern der ehemaligen Hauptstadt Pliska. Grundmauern des Gebäudekomplexes des ehemaligen Palastes. An einer Wand das Glagolithische und kyrillische Alphabet. Die Glagoliza ist die älteste slawische Schrift. Sie wurde von Kyrill von Saloniki bzw. dem heiligen Kyrillus (826-869) erdacht. Blick auf die Terrasse und den Garten des ehemaligen Palastes des Parteiführers Todor Živkov. Kerzenhalter aus Kupferlegierung, Vergoldung, Emaille, aus dem 13. Jahrhundert. Verzierungen aus Gold und vergoldetem Silber aus dem 12.-14. Jahrhundert. Kopie eines Throns aus geschnitztem Holz und Elfenbein von 1335-1340. Das Original steht im Rila-Kloster. Aus Holz geschnitzte Türen der Kirche des heiligen Nikolaus Bolnichki in der Altstadt von Ohrid. 14. Jahrhundert. Es besteht aus Tafeln mit Darstellungen von Heiligen als Krieger und wiederverwendeten Tafeln aus dem 12. und 13. Jahrhundert mit Darstellungen von Tieren, Vögeln, Fabelwesen und mythischen Szenen. Applikation aus Kupferlegierung mit der Darstellung eines Erzengels (Nr. 3), 14. Jahrhundert. Ikone „Die 12 großen Feste“ (Nr. 6) aus vergoldetem Silber, Jade und Holz. 15. Jahrhundert Kopie der aus Holz geschnitzten Tür der Kirche im Rila-Kloster, 1335-1340. Sie ist mit verschlungenen Verzierungen von Löwen und Greifen versehen. Wandmalerei mit der Darstellung der Heiligen Jungfrau Maria aus dem 14. Jahrhundert. Boyana-Kirche „St. Nikolaus und St. Pantaleon“. Rechts die selten in orthodoxen Kirchen dargestellte Szene der Fütterung Marias durch einen Engel. Leichentuch, Ende des 13., Anfang des 14. Jahrhunderts. doppellagige Seide, Gold, Silber und Seidenbänder. Inschrift: „Euer Hirte der Bulgaren, gedenke des Herrschers Andronikos II. Palaiologos bei den Opfern.“ Ein Geschenk an den Erzbischof von Ohrid vom byzantinischen Kaiser Andronikos II. Palaiologos. Wandmalerei mit der Darstellungen der Gastfreundschaft Abrahams, der Opferung Isaaks und der Märtyrerszenen der heiligen Marina. 1360/70 aus der Felsenkirche der heiligen Marina, in der Nähe des Dorfes Karlukovo. Kaiserliche Urkunde mit Wachssiegel (Nr. 1). Ausgestellt von der Kanzlei Maria Theresias von Östererich, zur Bestätigung der Rechte der Bulgaren, die sich im Banat, an der Grenze zwischen dem heutigen Rumänien, Serbien und Ungarn, ansiedelten. Historisches Gewehr (Nr. 4) mit einem silbernen Zündmechanismus mit Reliefs, die Kampfszenen darstellen. Radschlossmuskete aus der Zeit Maria Theresias von Österreich (1740-1780). Glocke mit Relief des segnenden Christus. Thron eines Erzbischofs, geschnitzt aus Holz, mit einer Ikone mit der Darstellung von Christus. 19. Jahrhundert. Ikonostase aus der Kirche der Einsiedelei „Apostel und Evangelist Lukas“. 1779, Rila-Kloster. Landkarte des Osmanischen Reichs von Johann Baptist Homann, Anfang des 18. Jahrhunderts. Türkische Kanne und Trinkschalen aus Metall, verziert mit Halbedelsteinen, Osmanisches Reich. Rituelle Gegenstände aus dem Osmanischen Reich. Gefäße für rituelle Waschungen, die Hand der Fatima, bestickter Stoff. Die militärische Invasion wurde begleitet von religiösen Einflüssen der Derwische. Dies sind Angehörige des Sufismus, einer muslimischen, asketischen Ordensgemeinschaft. Flacher Teller aus vergoldetem Silber, Emaille, geschliffenen Steinen mit religiösen Reliefs verziert. Geschaffen 1644 von Peter und Yoan Chiprovtsi für das Kloster Batschkowo. Vitrine mit Exponaten aus Silber: Nr. 1 Schmuck aus Silber, Mitte 19. Jahrhundert. Nr. 2 Gürtel eines Priesters mit Gürtelschnallen aus Silberlegierung. 18. Jahrhundert. Auf den Gürtelschnallen Reliefs mit der Darstellung vom thronenden Christus und Maria mit dem Jesuskind. Nr. 3 Gürtel eines Priesters mit Gürtelscloss, einem Pafti aus Silber. Auf dem Pafti jeweils ein Relief mit der Darstellung der Kreuzigung und der Auferstehung. Nr. 8 Armbänder aus Silber, 19. Jahrhundert. Nr. 9 Gürtelschloss, Pafti aus Silberlegierung mit Perlmutt. Darauf Reliefs mit der Darstellung des heiligen Konstantin und der heiligen Helena. Mitte 19. Jahrhundert. Nr. 10 wie Nr. 9. Auf dem Perlmutt Darstellung der Geburt Jesu. Nr. 11 Gürtelschloss, Pafti aus Silberlegierung, 19. Jahrhundert mit der Darstellung des heiligen Georg und dem heiligen Demetrius. Nr. 12 Stickerei vom Ärmel eines Hemdes für Frauen, spätes 19. Jahrhundert. Ikone mit der Darstellung des heiligen Modestus, Patriarch von Jerusalem, mit Szenen aus dem Leben des Heiligen. 19. Jahrhundert. Mitra des Erzbischofs von Ohrid aus vergoldetem Messing, Emaille und Edelsteine. Venezianische Werkstatt, 17.-18. Jahrhundert. Das unabhängige Erzbistum von Ohrid wurd 1767 zerstört. Liturgisches Gefäß, Pyx aus vergoldetem Silber, in der Form einer orthodoxen Kirche, 1626. Wandmalerei mit der Darstellung des Jüngsten Gerichts aus der Christi Geburtskirche im Dorf Arbanasi, 17. Jahrhundert. Vitrine mit verschiedenen Alltagsgegenständen: Dolche, Schwerter, Pistole, Münzen, Schreibgeräte und ein Kruzifix und ein Gebetsbuch Kreuz aus Bronze von dem Russisches Kirchendenkmal in San Stefano. Das Denkmal war ein Mausoleum mit Kapelle zu Ehren der im Russisch-Türkischen Krieg von 1877-1878 gefallenen russischen Soldaten. 1914 wurde das Denkmal zerstört. Landkarte des Balkan mit den Grenzen, wie sie nach dem russisch-türkischen Krieg, mit der Unterzeichnung des vorläufigen Friedensvertrags von San Stefano im Jahr 1878 festgelegt wurden. Sarkophag aus Marmor, 2.-3. Jahrhundert nach Christus. Er ist dekoriert mit Girlanden, Büsten von Frauen und Figuren von Eros und Nike als Reliefs. Moderne Architektur in Sofia. Blick über Sofia in der Abenddämmerung.
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Fahrt zum Flughafen und Rückflug: Wandmalerei an einem modernen Haus mit der Darstellung eines Mannes. Moderne Architektur und im Hintergrund Berge mit Schnee. McDonald's in Sofia. Gebäude des Flughafens von Sofia. Blick auf den Tower des Flughafens Luftbilder vom Flughafen, von modernen Wohnvierteln in Sofia, Landschaft mit Feldern, Wäldern und Berge mit Schnee.
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