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Haus des Rundfunks, Großer Sendesaal
(14.10.2025)
Das Haus des Rundfunks an der Masurenalle, gegenüber vom Berliner Funkturm, wurde 1919-1931 errichtet, nach einem Entwurf des Architekten Hans Poelzig (1869-1936). Es ist sowohl architektonisch wie auch rundfunkgeschichtlich von großer Bedeutung. Seit 2003 ist es der Sitz des Rundfunks Berlin-Brandenburg – RBB.
Die Reichs-Rundfunk-Gesellschaft beauftragte Poelzig bereits 1927 mit einem Entwurf. Es wurde dann aber ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben, den 1929 Poelzig für sich entschied.
Das Bauwerk mit dem Grundriss eines an zwei Seiten abgerundeten Dreiecks wurde in den Jahren 1929–1931 unter der Bauleitung von Poelzigs Meisterschüler Max H. Berling (1909-1999) errichtet. Es war eines der älteste Rundfunkgebäude Europas. Bemerkenswert ist daher, dass das Gebäude noch immer ideale räumliche Bedingungen für den Hörfunkbetrieb bietet. Hans Poelzig hatte damals kaum Vorbilder und stellte Überlegungen an, die bis heute Gültigkeit haben.
Der Große Lichthof, heute meist „Foyer“ genannt, ist der Verteilerraum des ganzen Gebäudes. Es handelt sich um eine Galerie mit Oberlicht, die von Pfeilern getragen wird. Von hier gehen alle Gänge ab, alle Sendesäle sowie die verschiedenen Verbindungsmöglichkeiten in die höheren Geschosse. Der Lichthof hat die Form eines Trapez. Im Lichthof zeigen die Pfeiler schwarze Ziegel und die gitterförmigen Brüstungen gelbe Ziegel.
Blick in den großen Sendesaal mit 47,5 m Länge, 12 m Höhe und 25,3 m bis 33,8 m Breite. Nach dem Ende des Krieges und der sowjetischen Verwaltung des Gebäudes, war der Saal in sehr schlechtem Zustand. Nur die abgehängte Decke aus Holz erinnert noch an den Entwurf von Poelzig. Das heutige Erscheiungsbild stammt von Lothar Cremer (1905-1990). Die Wandtäfelung besteht aus Rüsterfurnier einer einzigen schottischen Ulme, um ein gleichmäßiges Altern des Holzes gewährleisten zu können. Durch den versetzten Einbau dieser Elemente wird eine glatte Oberfläche vermieden, was für den Klang und die Akustik von große Vorteil ist.
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